Bonn (epo.de). – UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat anlässlich des Weltwassertages am 22. März daran erinnert, dass sauberes Wasser weltweit rar ist und mit dem Klimawandel immer knapper wird. Die Folgen seien besonders für die Armen dramatisch, warnte Ban. Luftverschmutzung, Wasserknappheit und fehlende sanitäre Einrichtungen führten oft zu tödlichen Krankheiten.
Wasser sei für die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen von zentraler Bedeutung, stellte Ban in einer Verlautbarung zum Weltwassertag klar. Bessere Gesundheit und Lebenserwartung von Müttern und Kindern, eine stärkere Stellung der Frau, Ernährungssicherheit, nachhaltige Entwicklung und Anpassung an den Klimawandel sowie seine Abmilderung seien eng mit der Frage nach sauberem Wasser verbunden. Die Anerkennung dieser Zusammenhänge habe dazu geführt, die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ von 2005 bis 2015 auszurufen.
Tag für Tag würden Millionen Tonnen an ungeklärten Abwässern, industriellen und landwirtschaftlichen Abfällen in die Wassersysteme der Welt entsorgt, so Ban. Das Motto des diesjährigen Weltwassertages „Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ betone, dass sowohl die Qualität als auch die Quantität der Wasservorkommen gefährdet seien. Verschmutztes Wasser sei eine der größten Todesursachen weltweit.
„Diese Todesfälle gehen die gesamte Menschheit an und untergraben die Bemühungen vieler Länder, ihr Entwicklungspotenzial auszuschöpfen“, mahnte Ban Ki Moon. Die Welt verfüge über das Wissen, um diese Herausforderungen zu meistern und mit Wasserressourcen besser umzugehen. „Im Hinblick auf den diesjährigen Gipfel zu den Milleniums-Entwicklungszielen muss es eine Priorität aller Länder sein, Wasser nachhaltig zu nutzen.“




