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brot fdwBerlin. - Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben nach Angaben der Vereinten Nationen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt stellt deshalb das Recht auf Wasser ins Zentrum der neuen Spendenaktion. Sie wird unter dem Motto "Wasser für alle" am 1. Advent mit einem zentralen Festgottesdienst in der Ludwigskirche Saarbrücken eröffnet.

Freiburg. - Mehr als fünf Millionen Deutsche emigrierten im 19. Jahrhundert nach Nordamerika, viele aus dem süddeutschen Raum. Sie flohen vor Armut, Krieg und Revolution – und vor starken Klimaschwankungen. Wie eine neue Studie Freiburger Forscher zeigt, waren diese Klimaschwankungen eine der Hauptursachen der Migrationswellen aus der Region des heutigen Landes Baden-Württemberg nach Nordamerika. Mit ihrer Studie wollen die Forschenden zur Diskussion über die Ursachen für Migration beitragen, da Experten auch angesichts der zukünftigen Klimaveränderungen Massenauswanderungen erwarten.

zfd klBonn. - Das Konsortium Ziviler Friedensdienst hat am Mittwoch an die Verantwortlichen in der Politik appelliert, den Zivilen Friedensdienst (ZFD) zu stärken und weiter auszubauen. Der vor 18 Jahren gegründete ZFD sei ein deutsches Erfolgsmodell für Gewaltprävention und Friedensförderung und benötige angesichts einer Vielzahl gewaltsamer Konflikte eine deutliche Steigerung seiner finanziellen Mittel. 

change your shoesBrüssel. - Anlässlich des Runden Tisches zur Schuh- und Bekleidungsbranche im Europäischen Parlament hat die Kampagne Change Your Shoes am Montag einen verbindlichen Einsatz der EU für die Wahrung von Menschen- und Arbeitsrechten in der Schuh- und Lederbranche gefordert. Den Absichtserklärungen von Kommission, Rat und Parlament der EU in diesem Jahr müssten wirksame Taten folgen. Die Forderungen nach mehr Transparenz und sozialer Verantwortung in der Schuhbranche, die mehr als 13.000 Europäerinnen und Europäer unterzeichnet haben, sollte die Politik ernst und deshalb die Hersteller und Händler von Schuhen und Leder in die Pflicht nehmen.

cop23Bonn. - Die 23. Verhandlungsrunde der Weltklimakonferenz (COP23) ist am Samstag in Bonn zu Ende gegangen. Nichtstaatliche Organisationen (NGOs) haben eine gemischte Bilanz des Klimagipfels gezogen. Zwar habe es Fortschritte bei der Aushandlung eines Regelwerks zum Pariser Klimaabkommen gegeben. Zwischen den für einen ausreichenden Klimaschutz notwendigen Maßnahmen und den in Bonn vorgelegten nationalen Plänen der Staaten klaffe aber noch eine große Lücke. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und die Klima-Allianz Deutschland zeigten sich "enttäuscht", dass eine politische Dynamik für ehrgeizigen Klimaschutz noch immer fehle. 

wvBonn. - Der Weltklimagipfel ist beendet. Viele Jugendliche aus allen Erdteilen der Welt waren anwesend und forderten eine stärkere Beteiligung bei den Verhandlungen. Die Erwachsenen würden über Dinge entscheiden, die viele von ihnen nicht mehr beträfen, hieß es, aber langfristige Auswirkungen auf sie selbst und ihre Kinder hätten. Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision Deutschland unterstützt diese Forderung. 

germanwatch Bonn. - Auf der Weltklimakonferenz in Bonn ist am Donnerstag eine von Großbritannien, Kanada und den Marshall-Inseln angeführte Allianz zum Kohleausstieg vorgestellt worden. Deren Mitgliedsländer verpflichten sich, in den nächsten Jahren vollständig aus der Kohleverstromung auszusteigen. Deutschland hingegen drohe den Anschluss an den Ausstieg aus der Kohle zu verpassen, kritisierte Germanwatch.

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