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savethechildrenBerlin. - Jedes sechste Kind weltweit lebt mittlerweile in Kriegs- und Konfliktgebieten - das betrifft 357 Millionen Minderjährige. Anfang der 1990er Jahre waren es noch 200 Millionen. Das entspricht einem Anstieg um 75 Prozent. Dies ist das Ergebnis der am Donnerstag von der Kinderrechtsorganisation Save the Children veröffentlichten Studie "Krieg gegen Kinder".

germanwatch 150Bonn. - Das Oberlandesgericht Hamm hat im Verfahren des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen RWE eine Art Eilantrag ("Gegenvorstellung") des Unternehmens gegen den Beweisbeschluss zurückgewiesen. Damit habe das Gericht unmissverständlich klargestellt, dass große Emittenten für Folgen des Klimawandels zur Verantwortung gezogen werden können, berichtete Germanwatch am Donnerstag in Bonn. Jetzt könne es unverzüglich in die Beweisaufnahme gehen.

oecd 80Paris. - Die OECD-Länder sollten stärker auf Steuern setzen, um umweltschädliche Emissionen aus dem Energieverbrauch zu reduzieren. Eine höhere Besteuerung von Energie sei notwendig, um die Hauptursachen des Treibhauseffekts und der Luftverschmutzung effektiv zu bekämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Taxing Energy Use 2018", die von der OECD am Mittwoch in Paris veröffentlicht wurde.

nachhaltigkeitsrat 150Berlin. - Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft ab sofort Privatpersonen, Vereine, (Hoch)schulen, Kommunen, Kirchen, Unternehmen und weitere Gruppen dazu auf, sich an den siebten Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) zu beteiligen. Diese finden vom 30. Mai bis 5. Juni in ganz Deutschland statt. Inspirationen zu Aktionen und die Möglichkeit sich einzutragen gibt es auf tatenfuermorgen.de.

redhand Berlin. Anlässlich des "Red Hand Day" (12. Februar) hat das Deutsche Bündnis Kindersoldaten die Bundesregierung aufgerufen, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett sowie alle Rüstungsexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten und schweren Menschenrechtsverletzungen zu stoppen. Rund 250.000 Kindersoldaten und -soldatinnen werden in mindestens 20 Ländern zum Kämpfen gezwungen oder als Spione, Lastenträger und Sexsklaven missbraucht. In viele dieser Länder liefert Deutschland Waffen. 

unhcr Berlin. - Deutschland ist zum zweitgrößten Geber des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) aufgestiegen. Nach Angaben des UNHCR hat die Bundesrepublik dem UN-Flüchtlingshilfswerk im vergangenen Jahr 476,9 Millionen Dollar (385 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Damit hat Deutschland sogar die Europäische Union (436 Millionen Dollar) deutlich überholt. Die Nummer 1 bleiben nach wie vor die USA mit 1,45 Milliarden Dollar. An vierter und fünfter Stelle folgen Japan (152,4 Millionen Dollar) und Großbritannien (136,2 Millionen Dollar).

aerzte ohne grenzenBerlin. - In Italien leben etwa 10.000 wohnungslose Flüchtlinge und Migranten unter unmenschlichen Bedingungen am Rande der Gesellschaft. Gleichzeitig berichten viele Geflüchtete von Gewalt durch italienische und französische Grenzpolizisten. Mindestens 20 Menschen starben in den vergangenen beiden Jahren beim Versuch, die nördlichen Grenzen Italiens zu überqueren. Das zeigen zwei von Ärzte ohne Grenzen am Donnerstag vorgestellte Berichte.

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