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igb berlinBerlin. - Erwärmt sich ein großer See, intensiviert sich seine Farbe. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben Satellitendaten von 188 großen Seen weltweit ausgewertet. Seen, die viel Phytoplankton produzieren und deswegen grün sind, werden in warmen Jahren grüner, weil ihr Gehalt an Phytoplankton ansteigt. Klare, blaue Seen mit wenig Phytoplankton hingegen neigen dazu, in warmen Jahren noch blauer zu werden – der Gehalt an Phytoplankton in diesen Seen sinkt weiter ab. Entgegen bisheriger Annahmen verstärkt die Erwärmung eines Sees also dessen Reichtum oder Armut an Phytoplankton.

amerika 21Managua. - Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat angekündigt, dass sein Land dem im Dezember 2015 von 195 Ländern unterzeichneten Klimaschutzabkommen nun doch beitreten werde, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

greenpeace neu 200Manila. - Die europäischen Lebensmittelkonzerne Nestlé und Unilever gehören laut Greenpeace zu den größten Verschmutzern philippinischer Strände mit Plastikmüll. Dies zeigt die Auswertung mehr als 50.000 angeschwemmter Plastikteile, die Greenpeace-Aktivisten zusammen mit Freiwilligen des #BreakFreeFromPlastic-Bündnisses in fast 10.000 Arbeitsstunden nahe der Hauptstadt Manila gesammelt haben.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Der Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten in aller Welt stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Weltfriedenstages der Vereinten Nationen. Die Botschaft des 21. September, so die UNO-Flüchtlingshilfe, gehe ebenso an aufnehmende Länder und Gemeinden wie auch an Menschen, die Vorbehalte gegen Geflüchtete haben und durch ihre Anwesenheit wirtschaftliche oder soziale Nachteile befürchten.

tdh Osnabrück. - Rund 250.000 Minderjährige werden als Soldaten zum Kämpfen gezwungen, etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind weltweit auf der Flucht. "Viele von ihnen sind Opfer von Kriegen, die auch mit deutschen Waffen geführt und angeheizt werden", erklärte terre des hommes zum Weltkindertag am 20. September. Das Kinderhilfswerk hat eine Kampagne zum Stopp von Waffenexporten gestartet.

misereorBerlin. -  Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens (21. September) hat MISEREOR eine Profilschärfung und Stärkung deutscher Friedenspolitik in der neuen Legislaturperiode und eine zeitnahe Umsetzung der Leitlinien zur Friedensförderung gefordert.

bmzBerlin. - Ab Mitte September können sich Rückkehrer in Marokko bei der Jobsuche beraten lassen. Mit deutscher Unterstützung wird in Casablanca ein Migrationsberatungszentrum eröffnet. Neben Angeboten für Rückkehrer informieren die Mitarbeiter auch die lokale Bevölkerung über Beschäftigungsmöglichkeiten im eigenen Land. Das Zentrum berät auch über Gefahren illegaler Migration und zeigt zudem legale Migrationsmöglichkeiten nach Deutschland auf.

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