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CaritasFreiburg (epo.de). - Aufgrund des Massen-Exodus irakischer Flüchtlinge steht der Nahe Osten nach Einschätzung von Caritas international vor einer humanitären Katastrophe. "Die ganze Region befindet sich am Scheidepunkt", warnte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. In den vergangenen Wochen habe sich die Lage vor allem in Syrien und Jordanien aufgrund des starken Zustroms von irakischen Flüchtlingen dramatisch zugespitzt. Die Suche nach politischen Lösungen für den Irak müsse Hand in Hand gehen mit einer schnellen humanitären Hilfsaktion.
BMZParis/Berlin (epo.de). - Deutschland stellt dem Libanon insgesamt 103 Millionen Euro für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung. Das hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Donnerstag auf der internationalen Konferenz zur Unterstützung des Libanon in Paris zugesagt. "Wir wollen den Menschen umfassend und nachhaltig helfen und die politische Situation im Libanon stabilisieren", erklärte die Ministerin.
AABerlin (epo.de). - Das Auswärtige Amt hat im Rahmen seiner humanitären Hilfe dem Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) 500.000 Euro für Hilfsprojekte zugunsten irakischer Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollen die Bedürftigsten der über eine Million irakischen Flüchtlinge in Jordanien und Syrien sowie palästinensische Flüchtlinge in Lagern im irakischen Grenzgebiet zu Syrien unterstützt werden.
Gr?neBerlin (epo.de). - Die Europäische Union und die deutsche Bundesregierung sollen in der Auseinandersetzung zwischen den rivalisierenden Palästinenser-Organisationen Fatah und Hamas vermitteln. Das hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am Montag in Berlin gefordert. In Palästina drohe eine Spaltung bis hin zu einem Bürgerkrieg, warnte die Fraktion.
BMZBerlin (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung hat drei Millionen Euro für die Reparatur von 34 Berufsschulen im Libanon zur Verfügung gestellt. Mehr als 10.000 libanesische Berufsschülerinnen und -schüler, deren Schulen während des Konfliktes im Libanon im vergangenen Sommer zerstört oder beschädigt wurden, können aufgrund dieser Unterstützung ihre Ausbildung fortsetzen.
GTZEschborn/Amman (epo.de). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) wird in den nächsten drei Jahren zehn Millionen Euro einsetzen, um die Wasserwirtschaft in Jordanien nachhaltig zu gestalten. Darauf verständigten sich die Bundesregierung und das Königreich Jordanien. Auftraggeber für das Projekt ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Berlin (epo.de). - Die Republik Zypern hat dem Irak 100 Prozent seiner bilateralen Schulden erlassen. Zypern ist der vierte von Iraks Gläubigern, der sich bereit erklärt hat, seine Forderungen vollständig zu stornieren und damit über die 80%-Gnadengrenze hinauszugehen, die mit dem Pariser Club im November 2004 vereinbart worden war. Zuvor hatten sich bereits die Vereinigten Staaten, Malta und die Slowakei zu einer 100%-Löschung ihrer Forderungen gegenüber dem Irak bereit erklärt.
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