daadBonn. - Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen belegt im internationalen Vergleich eine Spitzenposition. Das ist das Ergebnis der vom British Council herausgegebenen Studie "The Shape of Global Higher Education". Sie vergleicht die Rahmenbedingungen für die Internationalisierung von Hochschulsystemen in 26 Ländern. Die Studie lobe Deutschland insbesondere aufgrund der guten Rahmenbedingungen für internationale Studierende, berichtet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Deutschland zeichne sich noch vor den USA und Großbritannien durch ein besonders ausgewogenes Ineinandergreifen von Internationalisierungsstrategien und Hochschulstruktur, Qualitätssicherung sowie Mobilitäts- und Fördermaßnahmen aus, so die Studie. Sie untersuchte Hochschulsysteme in 26 Ländern anhand von 37 qualitativen Indikatoren in den drei Kriteriengruppen "Offenheit und akademische Mobilität", "Qualitätssicherung und Anerkennung von Studienleistungen" sowie "Zugang zum Hochschulsystem und Nachhaltigkeit".

Die Untersuchung betont laut DAAD die guten Rahmenbedingungen für internationale Studierende in Deutschland. Das betreffe nicht nur den Hochschulzugang oder Fördermöglichkeiten für ausländische Studierende. Deutschland habe – wie nur wenige andere Länder – den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert. Ausländische Studierende könnten nach einem erfolgreichen Abschluss an einer deutschen Hochschule ihre Aufenthaltserlaubnis bis zu 18 Monate verlängern, um einen passende Arbeit zu finden.

Die deutschen Hochschulen seien außerdem geprägt durch eine große Offenheit und ein exzellentes Niveau von Forschung und Lehre sowie die starke Vernetzung durch internationale Forschungskooperationen, so die Studie. Auch im Bereich der Transnationalen Bildung schneide Deutschland sehr gut ab. Positiv hervorgehoben wird zudem die wirkungsvolle Qualitätssicherung der bestehenden Hochschulprojekte im Ausland.

Quelle: www.daad.de 


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