sesBonn. - Der Senior Experten Service (SES) entsendet ab sofort auch Fachleute, die noch im Berufsleben stehen und sich ehrenamtlich in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren möchten. Anders als andere Angebote im Bereich Volunteering oder Freiwilligenarbeit ist der neue "SES-Weltdienst 30+" für seine Expertinnen und Experten kostenfrei.

"Wir setzen uns seit über drei Jahrzehnten dafür ein, dass Menschen im Ruhestandsalter ihr Fachwissen in den sogenannten Ländern des Südens weitergeben können, und werden das selbstverständlich auch weiterhin tun", erklärte SES-Geschäftsführerin Susanne Nonnen. "Ab sofort aber werden wir auch Berufstätige entsenden. Wir hören immer wieder, dass ihr Know-how international enorm gefragt ist."

Für seinen Weltdienst 30+ sucht der SES Fach- und Führungskräfte aus allen beruflichen Richtungen. Willkommen ist jeder, der seinen Urlaub, ein Sabbatical oder eine andere berufliche Auszeit nutzen möchte, um professionelles Wissen in einem Entwicklungs- oder Schwellenland weiterzugeben. Mögliche Einsatzbereiche sind: kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und deren Unternehmen oder auch Institutionen der Bildung und Ausbildung.

Die Registrierung für den Weltdienstes 30+ ist kostenfrei. Vorausgesetzt werden:

  • mindestens acht Jahre relevante Berufserfahrung
  • Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Ausland
  • sprachliche und interkulturelle Kompetenz
  • zeitliche Flexibilität
  • eine Freistellung des Arbeitgebers
  • Kranken- und Sozialversicherung

SES-Einsätze im Rahmen des Weltdienstes 30+ dauern im Schnitt vier bis sechs Wochen und maximal ein halbes Jahr. Sie werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Auch im Einsatz entstehen den Expertinnen und Experten des neuen Dienstes laut SES keine Kosten.

Quelle: www.ses-bonn.de 


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