Berlin. - Zum zweiten Mal nach 2015 findet in Berlin ein Ehrentag für zurückgekehrte Entwicklungshelfer und Friedensfachkräfte statt. Die Veranstaltung am Freitag, 3. März, steht unter dem Motto "Die Welt im Gepäck". Erwartet werden rund 200 zurückgekehrte Fachkräfte aus den sieben anerkannten Entwicklungsdiensten und dem Zivilen Friedensdienst. Bundespräsident Joachim Gauck spricht ein Grußwort.

Seit 1963 waren rund 30.000 Männer und Frauen aus Deutschland in mehr als 100 Ländern als Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer tätig. Sie unterstützen staatliche und nichtstaatliche Organisationen – in der Landwirtschaft, beim Ressourcenschutz, bei Bildung, Gesundheit und Friedensarbeit. Ihr Dienst ist ein wesentlicher Beitrag zu Nachhaltigkeit und Entwicklung, zu Völkerverständigung und zur gewaltfreien Lösung von Konflikten.

Zurückgekehrte Fachkräfte spielen auch bei der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland eine wichtige Rolle: in Nichtregierungsorganisationen, Kirchen, Eine-Welt-Initiativen und Bildungseinrichtungen und auch durch ihr entwicklungspolitisches Engagement in der Gesellschaft.

Den Ehrentag für zurückgekehrte Fachkräfte veranstalten die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e.V. (AGdD), der als Mitglieder angehören: Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, Christliche Fachkräfte International (CFI), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, EIRENE – Internationaler Christlicher Friedensdienst, Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) und Weltfriedensdienst (WFD).

Veranstaltung
"Die Welt im Gepäck"
Freitag, 3. März 2017, 14:00 bis 18:00 Uhr,
Katholische Akademie in Berlin e.V.,
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Quelle: www.brot-fuer-die-welt.de 


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