gemeinsam für afrikaBerlin. - Mehr als 23 Millionen Menschen in Afrika sind akut vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Das Bündnis Gemeinsam für Afrika, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, will mit einem bundesweiten Aktionstag am 2. Juni auf diese Situation aufmerksam machen und Hilfe mobilisieren.

In Ländern wie Somalia, Äthiopien, Kenia, Südsudan, Tschad und Nigeria hungern Millionen Männer, Frauen und vor allem Kinder, so das Bündnis Gemeinsam für Afrika. Zu den Ursachen zählten die anhaltende Dürre durch den Klimawandel und die andauernde Gewalt in einigen Ländern.

Am bundesweiten Aktionstag (2. Juni) wollen die Hilfsorganisationen zeitgleich an zentralen Plätzen in ganz Deutschland, u.a. in Berlin, Köln, Dresden und Frankfurt am Main, mit einer riesigen Afrika-Karte plakativ und eindringlich auf die Not der Menschen aufmerksam machen und zu Spenden aufrufen.

"Die erschreckenden Zahlen in den einzelnen Ländern machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren", erklärte das Bündnis Gemeinsam für Afrika. "Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrer Spende die Hilfsorganisationen von Gemeinsam für Afrika zu unterstützen und damit Leben zu retten."

Aktionstag am 2. Juni in
- Berlin: - Platz der Republik, 11.00 bis 13.00 Uhr
- Bielefeld: - Niedernstraße (neben der roten Telefonzelle), 12.00 bis 14.00 Uhr
- Bochum: - Dr. Ruer-Platz, 12.00 bis 14.00 Uhr
- Dresden: - Neumarkt, 12.00 bis 14.00 Uhr
- Frankfurt: - Hauptwache, 12.00 bis 14.00 Uhr
- Köln: - Bahnhofsvorplatz, 12.00 bis 14.00 Uhr
- München:- Marienplatz, 12.00 bis 14.00 Uhr

Gemeinsam für Afrika ist ein Bündnis von mehr als 20 Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, das sich im Rahmen einer bundesweiten Kampagne für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzt. Angesichts der dramatischen Hungerkatastrophe haben die Bündnisorganisationen ihre Nothilfe vor Ort verstärkt. Sie leisten Soforthilfe durch die Bereitstellung von Lebensmitteln, Saatgut, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. In langfristig angelegten Projekten beraten sie über nachhaltige und dürreresistente Anbaumethoden und Möglichkeiten der Wassergewinnung, um dem Hunger in Zukunft vorzubeugen.

Quelle: www.gemeinsam-fuer-afrika.de 


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