care Bonn. - Während sich ein verheerender Wirbelsturm namens Irma der Küste von Haiti nähert, bereitet sich CARE unter Hochdruck auf einen möglichen Nothilfeeinsatz vor. CARE-Teams stellen sauberes Trinkwasser, Lebensmittel und Zeltplanen für Notunterkünfte bereit. Zurzeit bewegt sich Hurrikan Irma, mit der höchsten Stufe auf der Hurrikan-Skala, im Atlantischen Ozean auf die östlichen Karibikinseln zu. Laut Wettervorhersage wird der Wirbelsturm am Donnerstag) Haiti erreichen – rund ein Jahr nach den Verwüstungen durch Hurrikan Matthew.

"Haiti kämpft immer noch mit den Auswirkungen von Hurrikan Matthew, der im Oktober 2016 südliche Teile des Landes zerstörte und 546 Menschenleben forderte. Auch Wirbelsturm Irma könnte schwerwiegende Schäden anrichten", warnte Karl Paul, CARE-Länderdirektor in Haiti. "Durch den starken Wind und heftige Regenfälle drohen Überschwemmungen und Schlammlawinen, die zur Verschmutzung des Trinkwassers führen könnten."

Wetterexperten zufolge wird Hurrikan Irma vor allem den Norden des Landes treffen, doch auch im Süden ist mit schweren Windböen zu rechnen. Die Leidtragenden des Wirbelsturms werden die ärmeren Bevölkerungsgruppen des Landes sein – oft haben sie keinen Zugang zu Sturmwarnungen und Evakuierungsplänen. Sie leben in notdürftig gebauten Häusern an der Küste und in Bergregionen, die besonders anfällig für Überschwemmungen sind.

Nach Hurrikan Matthew versorgte CARE mehr als 500.000 Menschen mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Notunterkünften. "Wir bereiten uns auf die möglichen Auswirkungen von Hurrikan Irma vor, um im Notfall schnelle Hilfe zu leisten. Trotzdem hoffen wir, dass Haiti verschont bleibt", so Paul.

Quelle: www.care.de 


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