bmz Berlin. - Anlässlich des Weltkindertages unter dem Motto "Kindern eine Stimme geben!" hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) Bildung und damit Chancen für Kinder weltweit in den Fokus gerückt. Mit deutscher Unterstützung können im gestarteten Schuljahr 2017/18 erneut mehr als 360.000 syrische Kinder in Jordanien und in der Türkei zur Schule gehen. Das Entwicklungsministerium finanziert dafür die Gehälter von rund 15.000 Lehrkräften. Zudem gibt es zahlreiche Angebote zur beruflichen Ausbildung von Jugendlichen.

"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung", erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). "Wir müssen uns besonders um Flüchtlingskinder kümmern. Sie dürfen keine verlorene Generation sein, sondern brauchen Perspektiven und Hoffnung für ein besseres Leben. Schule und Ausbildung leisten dazu einen entscheidenden Beitrag. Jeder Euro, den wir vor Ort in diesem Bereich investieren, erzielt ein Vielfaches an Wirkung."

Allein im vergangenen Jahr hat das Entwicklungsministerium nach eigenen Angaben gut 245 Millionen Euro in Bildungsprojekte in Syrien und dessen Nachbarländern investiert – zum Beispiel in Schulgebäude, Lehrerfortbildungen und Unterrichtsgebühren. Dadurch konnten im vergangenen Schuljahr insgesamt rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche erreicht werden. 

Das BMZ unterstützt Kinder weltweit, vielerorts über das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF. Nie gab es so viele Kinder und Jugendliche weltweit wie heute. Über drei Milliarden von insgesamt 7,5 Milliarden Menschen sind jünger als 25 Jahre. Rund 90 Prozent davon lebt in Entwicklungsländern und leidet besonders unter Armut und Mangelernährung.

Quelle: www.bmz.de 


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