amerika 21Caracas. - Bei den Kommunalwahlen in Venezuela hat die regierende Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) am Sonntag einen Sieg eingefahren. Laut Staatspräsident Nicolás Maduro stellt die PSUV künftig in rund 300 der 335 Gemeinden des Landes den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin. Dies wäre ein deutlicher Zugewinn gegenüber 2013, als die PSUV 256 Bürgermeisterämter gewann, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

Das größte Oppositionsbündnis Tisch der demokratischen Einheit (MUD) hatte zum Boykott des Urnengangs aufgerufen. Nach ersten offiziellen Angaben des Nationalen Wahlrates lag die Wahlbeteiligung bei rund 47 Prozent, das wären elf Prozent weniger als vor vier Jahren. Am Wahltag beklagte der MUD in einem Kommuniqué "Unregelmäßigkeiten", ohne Belege dafür vorzuweisen, so amerika21.

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro sandte nach dem Wahlsieg der regierenden Chavisten unterschiedliche Signale an die Opposition. Der Boykott von drei Oppositionsparteien bei den Kommunalwahlen müsse nach Ansicht der dauerhaft tagenden verfassunggebenden Versammlung in einem Ausschluss von den Präsidentschaftswahlen münden, so Maduro.

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Quelle: www.amerika21.de 


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