fifaZürich (epo). - Die FIFA will die Instandsetzung des Fussballfeldes im Palästina-Stadion in Gaza übernehmen. Das Stadion war infolge der Bombardierung durch israelische Streitkräfte beschädigt worden. "Mit dieser Geste legt die FIFA ein neuerliches Bekenntnis zum Fussball und zu seiner Brückenfunktion in der Region ab", erklärte der Weltfußballverband in Zürich.

"In der heutigen Welt, geprägt von langwierigen Konflikten und Gewalt, ist der Fussball eines der wenigen weltweiten Mittel, mit denen die Menschheit Nationen und Völker zusammenführen kann, da dieser für das Einende und nicht das Trennende steht. Aufgabe der FIFA ist es nicht anzuprangern, sondern dabei zu helfen, Bande zu knüpfen. Zudem soll sie den Jugendlichen der Region Hoffnung vermitteln und ihnen den Fussball als Lebensschule näher bringen. Deshalb rufe ich die zuständigen Behörden dazu auf, alles zu unternehmen, damit sich der palästinensische und der israelische Fussball weiterentwickeln können", betonte FIFA-Präsident Joseph Blatter.

Eines der wichtigsten Ziele der FIFA, einer nicht politischen Organisation, ist gemäss FIFA-Statuten die Förderung freundschaftlicher Beziehungen unter ihren Mitgliedern und in der Gesellschaft zu humanitären Zwecken. Das Recht sowohl des israelischen als auch des palästinensischen Fußballs, sich zu entwickeln, sei für die FIFA absolut unbestritten, erklärte die Organisation.

Die FIFA hatte sowohl dem israelischen als auch dem palästinensischen Fußballverband Projekte bewilligt. Während in Nazareth ein neues Fussballfeld entstand, wurden auf palästinensischer Seite in Bayt Lahya ein neuer Verbandssitz sowie in Gaza, Ram und Ramalla drei Kunstrasenfelder errichtet.

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