Bonn (epo). - Auf große Resonanz in der deutschen Bevölkerung ist der Aufruf der Deutschen Welthungerhilfe gestoßen, unter dem Motto "Reis statt Böller" für die Seebebenopfer in Südostasien zu spenden. "Allein gestern haben uns 24.000 Menschen über 1,6 Millionen Euro gespendet, diese Welle der Hilfsbereitschaft ist überwältigend", erklärte Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe, am Freitag in Bonn. Noch nie sei die Unterstützung für die Opfer so groß gewesen wie angesichts dieser dramatischen Naturkatastrophe.

Rund drei Millionen Euro Spenden sind allein in den vergangenen zwei Tagen bei der Welthungerhilfe für Soforthilfemaßnahmen in der asiatischen Krisenregion eingegangen. Derzeit versorgt die Hilfsorganisation gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen rund 70.000 Menschen in Sri Lanka, Südindien und Thailand mit Überlebenspaketen. Sie enthalten vor allem Reis, Linsen, Decken, Kleidung, Medikamente und Trinkwasser.

In der Region Mullaittivu im Nordosten Sri Lankas haben sich rund 25.000 Menschen in Notunterkünfte geflüchtet, in denen sie voraussichtlich drei Monate mit dem Nötigsten versorgt werden müssen. Viele von ihnen können nicht in ihre zerstörten Dörfer zurückkehren, weil dort von der Flut frei gespülte Minen herumliegen.

"Wichtig ist, dass wir die Opfer nicht nur kurzfristig unterstützen, sondern gerade beim Wiederaufbau nicht allein lassen", betonte Schäuble. "Um ihnen auch im kommenden Jahr zu helfen, brauchen wir die langfristige und breite Unterstützung durch viele Menschen hier in Deutschland."

Die Deutsche Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Erdbebenopfer in Sri Lanka:

Kontonummer 1115
Sparkasse Bonn
BLZ 380 500 00
Stichwort: Erdbeben Asien

 Deutsche Welthungerhilfe


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