gtzBerlin (epo.de). - Der Aufsichtsrat der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat jetzt die Mitglieder des neuen Vorstandes der künftigen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ernannt. Der künftige GIZ-Vorstand wird sieben Mitglieder haben. Bereits im Vorfeld war kritisiert worden, dass es sich dabei ausschließlich um Männer handelt.

Der Vorstand der GIZ wurde am Montag in Berlin vom Aufsichtsrat bestellt. Bernd Eisenblätter, bisher Sprecher der Geschäftsführung der GTZ, wurde als Vorstandssprecher bestellt. In das Gremium wurden darüber hinaus Adolf Kloke-Lesch, Leiter des Strategiezentrums Neue Partnerschaften im Afrikabereich der GTZ, Tom Pätz, Leiter der Projektgruppe Vorfeldreform im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Sebastian Paust, der Hauptgeschäftsführer von InWEnt, und Jürgen Wilhelm, der DED-Geschäftsführer, gewählt. Die bisherigen GTZ-Geschäftsführer Christoph Beier und Hans-Joachim Preuß werden ebenfalls dem Vorstand der GIZ angehören.

BMZ-Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz, Aufsichtsratsvorsitzender der künftigen GIZ, begrüßte die Entscheidung: "Mit der Bestellung des Vorstands  haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Fusion von DED, GTZ und InWEnt erreicht. Das wichtigste Reformvorhaben in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit überhaupt wird am 16. Dezember 2010 seinen formalen Abschluss finden mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrags. Mit diesem Schritt erhöhen wir die politische Handlungsfähigkeit der Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit und verbessern die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit des Mitteleinsatzes."

Die GIZ wird die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH sowie der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH bündeln. Sie soll am 1. Januar 2011 ihre Arbeit aufnehmen. Aus den Reihen der Opposition war im Vorfeld der jetzigen Berufung des Vorstandes Kritik aufgekommen, weil dem siebenköpfigen Vorstand keine Frau angehört.

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