bmz_100Berlin (epo.de). - In Berlin ist am Donnerstag die Fusion der staatlichen Entwicklungsorganisationen GTZ, DED und InWEnt vollzogen worden. In einem feierlichen Rahmen unterzeichneten die Geschäftsführungen der drei Organisationen den Verschmelzungsvertrag. Zugleich unterzeichneten Entwicklungsminister Dirk Niebel und der Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Jörg Asmussen, den Gesellschaftervertrag der neuen Organisation, die zu 100 Prozent im Bundeseigentum stehen wird.

Die neue Organisation trägt den Namen "Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit" (GIZ). Sie soll die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH bündeln. Sie soll am 1. Januar 2011 ihre Arbeit aufnehmen.

"Heute ist ein historischer Tag für die deutsche Entwicklungspolitik", sagte Bundesentwicklungsminister Niebel. "Woran drei Vorgängerregierungen gescheitert sind, das haben wir in einem ambitionierten Zeitplan und trotz enormer Widerstände gerade auf den letzten Metern erfolgreich geschafft: Mit der Fusion der staatlichen Entwicklungsorganisationen GTZ, DED und InWEnt erzielen wir erhebliche Effizienzgewinne, bauen Doppelstrukturen ab und gewinnen die politische Steuerung der Entwicklungsarbeit für die Bundesregierung zurück."

Mit der GIZ sei eine schlanke, wirtschaftliche und transparente Durchführungsorganisation geschaffen worden, die ein deutsches Aushängeschild im Ausland sein werde, sagte Niebel. Die von der Bundesregierung angestrebte Struktur und das entsprechende Personaltableau seien im ersten Wahlgang verabschiedet worden. Ein wichtiges Ziel sei damit in Rekordzeit, so wie es der Koalitionsvertrag vorgesehen habe, erfüllt worden.

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