Entwicklung

venro 200Berlin. - Anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge (25. März) und angesichts der anstehenden Wahlen in diesem Jahr warnen VENRO und die entwicklungspolitischen Dachverbände aus vier weiteren EU-Staaten gemeinsam vor nationaler Abgrenzungspolitik. Sie rufen ihre künftigen Staats- und Regierungschefs zur Verteidigung der Menschenrechte und internationaler Solidarität auf.

unite to end TBWürzburg. - Rund 10,4 Millionen Menschen sind im Jahr 2015 an Tuberkulose erkrankt, fast 1,8 Millionen daran gestorben. Auf diese traurige Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung zum Welt-Tuberkulosetag am 24. März hingewiesen. Die DAHW fordert von den Regierungen der reichen Länder, mehr in Forschung zu investieren. Medikamente müssten für Menschen in armen Ländern bezahlbar sein.

caritas 150Freiburg. - Nach den schweren Überschwemmungen haben Katastrophenhelfer der Caritas Peru bislang 90 Tonnen Hilfsgüter in acht der am schwersten betroffenen Regionen des Landes verteilt. "Die Lage ist in weiten Teilen des Landes katastrophal und in den nächsten zwei Wochen ist laut Wetter-Prognosen kein Nachlassen des Regens in Sicht", berichtete Angel Allccarima, Nothilfe-Koordinator der Caritas Peru.

afghanistan kinder savethechildren

Kabul. - Mehr als 400.000 Kinder in Afghanistan - über 1.100 pro Tag - werden in diesem Jahr aus dem Bildungssystem herausfallen. Davor hat Save the Children gewarnt. Das ist der zunehmenden Instabilität im Land genauso geschuldet wie der sprunghaft ansteigenden Zahl unfreiwilliger Rückführungen aus Pakistan, so die Hilfsorganisation.

oxfamBerlin. - Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat am Donnerstag vor einer Hungersnot im Jemen gewarnt.  Zwei Jahre nach der Eskalation der Kämpfe zeigt Oxfam im Bericht "Yemen pushed towards man-made famine", dass die jemenitische Wirtschaft am Boden liegt, dringend benötigte Nahrungsmittelimporte erschwert werden und der Hilfsaufruf der Vereinten Nationen dramatisch unterfinanziert ist. Oxfam fordert von den Kriegsparteien ein Ende der Kämpfe und von der Internationalen Gemeinschaft schnelle Hilfe sowie den Stopp aller Waffenlieferungen.

caritasFreiburg. - Das Erzbistum Freiburg hat Caritas international eine Million Euro für die Hilfe zur Bewältigung der Hungerkrise in Ostafrika zur Verfügung gestellt. Diese Geste soll auch andere Menschen und Institutionen ermutigen, weitere Mittel für Hilfsprojekte zur Verfügung zu stellen. Das Erzbistum sichert damit die Finanzierung mehrerer Nothilfe-Projekte von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.

misereorAachen. - Nach den schweren Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutschen in Peru hat MISEREOR der betroffenen Bevölkerung rasche Unterstützung zugesagt. Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. "Damit kann unsere Partnerorganisation, die Nationale Caritas Peru, Opfer der Unwetterkatastrophe mit dringend notwendigen Alltagsgütern unterstützen", sagte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Dienstag in Aachen.

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