Demokratisierung

zfd Bonn. - Wie entscheidend Gewaltprävention und zivilgesellschaftliche Arbeit in Friedensprozessen sind, zeigt der Zivile Friedensdienst anlässlich des Weltfriedenstages der Vereinten Nationen (21. September) am Beispiel von Kolumbien. In der Region Chocó gelingt es durch die Wiederbelebung einer interethnischen Kommission, Gewalt einzudämmen und Konflikte friedlich zu regeln. Die Zusammenarbeit führte sogar dazu, dass die Anliegen der ethnischen Minderheiten als "Capítulo Étnico" in das Friedensabkommen von 2016 eingingen.

amerika 21Caracas. -  In Venezuela könnte es nach mehreren Anläufen nun doch zu nachhaltigen politischen Gesprächen zwischen Regierung und Opposition kommen - auch durch die Unterstützung aus der Region. Am Freitag hat in diesem Zusammenhang der Vorstand des Parlaments der Mercosur-Staaten Venezuela besucht, berichtete amerika21 am Montag,

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt. "50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

fianBerlin. - Eine Delegation aus 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und LandexpertInnen hat im September im Nordosten Brasiliens umfassende Schäden durch Soja-Monokulturen und Landgrabbing dokumentiert. Die von der „"Caravana Matopiba" angehörten Betroffenen in den Gemeinden Melancias, Baixão Fechado, Sete Lagoas, Brejo das Meninas und Santa Fé berichten von Wasserknappheit, Abholzungen, Pestizid-Verschmutzungen und schweren Gesundheitsschäden.

amerika 21

Straßburg. - Der Kommissar der Europäischen Union (EU) für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Chrystos Stylianides, hat am Dienstag erklärt, dass die Europäische Union zwar an einer friedlichen Lösungsfindung für die Krise in Venezuela arbeite. Zugleich warnte er aber davor, dass man keine Option ausschließen werde, wenn sich die "Demokratie im Land weiter verschlechtere".

bmzBerlin. - Eine vom Bundesentwicklungsministerium in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, wie die jedes Jahr benötigten 20 Millionen neuen Arbeitsplätze in Afrika entstehen können. Nach Aussage der Studie ist die Steigerung der Produktivität dabei zentral. Am Mittwoch hat Entwicklungsminister Gerd Müller mit Afrikaexperten über die Lösungsansätze der Studie, wie die Entwicklungspolitik zum Jobwachstum in Afrika beitragen kann, diskutiert.

amerika 21Havanna. - Wie der Generalstab des kubanischen Zivilschutzes am Montag bekannt gegeben hat, hat Hurrikan "Irma" zehn Todesopfer gefordert, davon sieben in der Provinz Havanna. Ursache war in den meisten Fällen der Einsturz von Häusern. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern tobte der Sturm von Freitagabend bis Sonntag über die Insel. Noch immer sind viele Provinzen ohne Strom- und Wasserversorgung, darunter auch Teile der Hauptstadt Havanna, die von weitflächigen Überschwemmungen heimgesucht wurde, berichtete amerika21 am Dienstag.

Back to Top