Demokratisierung

amerika 21Caracas.-  In Venezuela haben mehrere hundert Gegner der sozialistischen Regierung von Präsident Nicolás Maduro am Montag erneut gegen die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung demonstriert. Sie folgten einem Aufruf des Oppositionsbündnisses Tisch der demokratischen Einheit (MUD), zum Obersten Gerichtshof (TSJ) im Zentrum von Caracas zu ziehen, berichtete amerika21.

bmz Berlin. - Afrika braucht Jobs - 20 Millionen zusätzlich jedes Jahr. Auf deutsche Initiative hin haben die G20 deshalb Investitionspartnerschaften für reformorientierte afrikanische Staaten entwickelt, gemeinsam mit der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Ziele sind eine engere Kooperation sowie mehr private Investitionen und Arbeitsplätze in den Ländern. Die deutsche Entwicklungspolitik geht voran und setzt die Investitionspartnerschaften in Form von ersten Reformpartnerschaften um. Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Montag mit den Finanzministern von Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana vereinbart. Dafür investiert das BMZ bereits dieses Jahr bis zu 300 Millionen Euro zusätzlich.

gfbvAddis Abeba. - Um den Massenexodus aus dem Südsudan zu stoppen, muss die internationale Staatengemeinschaft viel mehr Anstrengungen für einen umfassenden Waffenstillstand unternehmen. Das hat GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag anlässlich des Sondergipfels zur Lage im Südsudan gefordert.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Die Partei des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto hat bei wegweisenden Wahlen in vier Bundesstaaten herbe Verluste einstecken müssen. In México und Coahuila konnte die Partei der institutionalisierten Revolution (PRI) ihre Macht hierbei zwar knapp erhalten. Die Opposition in den seit 1929 durchgängig von der PRI regierten Bundesstaaten spricht jedoch von Wahlbetrug. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. Das neue Linksbündnis Morena (Bewegung der nationalen Erneuerung) reklamiert den Wahlsieg im bevölkerungsreichsten Bundesstaat für sich.

oneBerlin. - Wie die globale Gemeinschaft auf die wachsende jugendliche Bevölkerung in Afrika reagiert, wird den Lauf der Geschichte beeinflussen. Dies ist die Kernaussage des Berichts "Afrikas Jahrhundert", der am Donnerstag von der entwicklungspolitischen Organisation ONE veröffentlicht worden ist. Der Bericht erscheint mit Blick auf die G20-Konferenz "Partnerschaft mit Afrika", die vom 12. bis 13. Juni in Berlin stattfindet.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, bei ihrer Mexiko-Reise Ende dieser Woche auf konkrete und schnelle Schritte für einen besseren Schutz von Journalisten zu dringen. Insbesondere sollte Merkel die mexikanische Regierung auffordern, die Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit der Vereinten Nationen und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einzuladen sowie die jüngsten Gewalttaten gegen Journalisten schnell aufzuklären. Seit Jahresbeginn sind in Mexiko schon sechs Journalisten ermordet worden.

amerika 21Bogotá. - Im Zuge des Friedensprozesses sind 581 Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) sowie 72 Angehörige der kolumbianischen Sicherheitskräfte vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. Der kolumbianische Justizminister Enrique Gil Botero hat die Haftentlassungen in einem Interview mit einer Tageszeitung bestätigt.

Back to Top