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Hintergrund

gfbvGöttingen. - Anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische Bilanz gezogen: Die Rechte der Ureinwohner, die vor zehn Jahren in der UN-Deklaration UNDRIP definiert wurden, haben viele Länder inzwischen anerkannt. Einige der mittlerweile 149 Unterzeichnerstaaten haben sie sogar teilweise in ihre Verfassung aufgenommen. Gleichzeitig warnte die Menschenrechtsorganisation jedoch davor, die Lage der weltweit rund 6.000 indigenen Gemeinschaften mit ihren mehr als 450 Millionen Angehörigen schönzureden. 

amerika 21Mendoza. - In der argentinischen Provinz Mendoza ist ein Gerichtsprozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit einem wegweisenden Urteil zu Ende gegangen. Den 28 Angeklagten wurde Beteiligung an der Entführung und dem Verschwindenlassen von 207 Personen während der Militärdiktatur (1976 – 1983) vorgeworfen, so amerika21 am Donnerstag.

dimrBerlin. - Die "Freiwilligen Leitlinien Land" der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sollten vor allem bei der Prüfung von Hochrisikoprojekten und bei der Bewertung von größeren agrarpolitischen Trends angewendet werden. So lautet das zentrale Ergebnis der neuen englischsprachigen Studie "Safeguarding Human Rights in Land Related Investments" des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Sie vergleicht bestehende internationale Prüfungsstandards der finanziellen Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Leitlinien Land aus dem Jahr 2012.

amerika 21Santiago de Chile. - Die Verabschiedung eines Gesetzesvorschlags zur teilweisen Legalisierung der Abtreibung in Chile hat in dritter Lesung einen deutlichen Rückschlag erlitten. Nachdem der Senat Änderungen in den Entwurf eingebracht hatte, sollte dieser von der Abgeordnetenkammer ratifiziert werden, was jedoch scheiterte. Das hat amerika21 am Freitag berichtet.

gfbv 200Göttingen. - Nach der Ermordung von zwei Albino-Kindern in Mosambik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch einen wirksameren Schutz von Menschen mit Albinismus in afrikanischen Ländern gefordert.

ai Berlin. - Anlässlich des Treffens der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mit dem türkischen Außenminister hat sich Salil Shetty, der internationale Generalsekretär von Amnesty International, am Dienstag mit der EU-Außenbeauftragten getroffen. Amnesty und andere Menschenrechtsorganisationen forderten Mogherini auf, sich für die sofortige Freilassung in der Türkei inhaftierter Menschenrechtsaktivisten einzusetzen.

gfbv 200Göttingen. - Vor der mit Spannung erwarteten jährlichen Thronrede von König Mohammed VI. am kommenden Sonntag (30.7.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Staatsoberhaupt Marokkos appelliert, die bei Demonstrationen im Rif-Gebirge inhaftierten Masiren freizulassen und eine freie Medienberichterstattung über die Protestbewegung Hirak zuzulassen.

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