Umwelt

amerika 21Quito. - Präsident Lenín Moreno und Justizministerin Rosana Alvarado haben 24 Entschädigungsvereinbarungen für Opfer von Menschenrechtsverletzungen unterzeichnet. Bei dem Akt, der im Regierungspalast stattfand, waren auch die Opfer anwesend, die zwischen 1984 und 2008 in ihren Menschenrechten verletzt wurden, das hat amerika21 am Dienstag berichtet.

menschenrechte und Wirtschaft treaty

Berlin. -  Vom 23. bis 27. Oktober findet im UN-Menschenrechtsrat in Genf die dritte Verhandlungsrunde zur Erarbeitung eines internationalen Abkommens zur Haftung von Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen statt. Die Sitzungsleitung hat nun erstmals konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung des Vertrags vorgelegt. 15 deutsche Entwicklungs-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen der "Treaty Alliance Deutschland" begrüßen den Text als gute Verhandlungsgrundlage und fordern die Bundesregierung auf, sich konstruktiv an den anstehenden Verhandlungen zu beteiligen.

Berlin. - Anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit (7. Oktober) haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), MISEREOR, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und Kolping International die künftigen Regierungsparteien aufgefordert, im Koalitionsvertrag konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit zu vereinbaren. Soziale Rechte müssten Priorität haben und dürften von der künftigen Regierung nicht in Frage gestellt werden.

gfbv 200Göttingen. - Nach dem Fund eines Massengrabes mit den Leichen ermordeter christlicher Kopten in Libyen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag gefordert, die für die Bluttat verantwortlichen IS-Terroristen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen. "Die Ermordung der koptischen Arbeiter vor laufenden Filmkameras für Propaganda-Zwecke war eine besonders scheußliche Bluttat und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die nun namentlich bekannten Täter dürfen nicht straflos bleiben", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

unoKöln. - Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat die Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats begrüßt, die Erarbeitung der "Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten" im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Rat hatte das Mandat der zuständigen Arbeitsgruppe mit deutlicher Mehrheit verlängert: 34 Ja-Stimmen stehen zwei Nein-Stimmen und elf Enthaltungen gegenüber. Die Bundesregierung hatte sich enthalten.

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