Umwelt

ai orgBerlin. - Selten ist der Einsatz für die Menschenrechte gefährlicher gewesen: Mindestens 281 Menschenrechtsverteidiger wurden allein im vergangenen Jahr getötet, in 94 Staaten wurden Aktivisten bedroht oder angegriffen, in 68 Ländern wegen ihrer friedlichen Arbeit festgenommen. Der neue Amnesty-Bericht "Human Rights Defenders under threat: a shrinking space for civil society" dokumentiert, wie sich Menschenrechtsverteidiger auf der ganzen Welt Angriffen auf ihre Arbeit, ihre Gesundheit, ihr Leben ausgesetzt sehen.  

kidsrightsindexAmsterdam. - Die internationale Kinderrechtsorganisation KidsRights hat am Montag in Kooperation mit der Erasmus Universität Rotterdam den KidsRights Index 2017 veröffentlicht. Deutschland belegt in diesem Jahr Platz 18 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr um sechs Plätze verschlechtert. Portugal führt das Ranking dank starker Leistungen in den Bereichen Jugendschutzgesetze, Gesundheit und Bildung an. Das Vereinigte Königreich und Neuseeland bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. So fiel das Vereinigte Königreich von Platz 11 auf Platz 156 und Neuseeland von Platz 45 auf Platz 158 ab.

Aachen. - Anlässlich der am Dienstag stattfindenden Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW in Karlsruhe haben das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und die NGO urgewald gefordert, dass EnBW dem Beispiel europäischer Konkurrenten folgt und umgehend die Geschäftsbeziehungen mit den umstrittenen Lieferanten Drummond (USA) und Prodeco/Glencore (Schweiz) unterbricht.

misereorAachen. -  Mit Bestürzung blickt MISEREOR auf die massiven Verbrechen an der indigenen Bevölkerung Brasiliens. Erschreckender Höhepunkt sind massenhafte Misshandlungen und Tötungen von Aktivisten im Konflikt um Siedlungsgebiete. Sorge bereitet zudem die wachsende Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidigern, berichtete MISEREOR am Freitag.

ai orgBerlin. - In vielen Ländern sind Einschränkungen der Pressefreiheit alltäglich. Journalisten und andere Medienschaffende werden in ihrer Arbeit behindert, oft werden sie verfolgt, schikaniert und sogar ermordet. Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai hat Amnesty International insbesondere auf die Situation in der Türkei hingewiesen. "In keinem Land der Welt sitzen derzeit mehr Journalisten im Gefängnis als in der Türkei. Die ‚freie Presse‘ ist hier weitgehend in Haft ", sagte Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland. 

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