Nahost

handicapMünchen. - Anfang 2017 hat Handicap International mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Menschen, die in ihre Heimatorte zurückkehren, vor Unfällen zu bewahren. Der Irak ist eines der am meisten durch Kriegsreste verseuchten Länder der Welt. In den letzten dreißig Jahren wurde das Land durch eine Reihe von Konflikten schwer belastet, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben.

misereorAachen. - Angesichts der verheerenden humanitären Lage in Syrien hat MISEREOR gefordert, den Schutz der Zivilbevölkerung als dringendste Aufgabe der Völkergemeinschaft anzusehen. Die Situation in Syrien im beginnenden siebten Jahr des Krieges sei dramatisch, berichtete das katholische Hilfswerk am Dienstag in Aachen. 13,5 Millionen Menschen, darunter 5,6 Millionen Kinder, benötigten dringend humanitäre Hilfe. 470.000 Menschen seien seit Kriegsbeginn getötet und weitere 1,9 Millionen Menschen schwer verletzt worden.

whhBonn. - Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf den Westteil der Stadt Mossul steht die Welthungerhilfe gemeinsam mit Partnern bereit, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften irakischen Stadt zu versorgen. Mehr als 750.000 Menschen leben im Westteil der Stadt und die Vereinten Nationen befürchten, dass sich zwischen 250.000 und 400.000 von ihnen auf die Flucht machen könnten. Nahrungsmittel, Wasser sowie Brennstoff sind nach Monaten der Belagerung knapp geworden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit fast zwei Jahren tobt der Krieg im Jemen. Mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung: Mehr als zwei Millionen Menschen sind bislang aus ihren Dörfern und Städten vertrieben worden. Insgesamt seien über 18 Millionen Jemeniten auf humanitäre Hilfe angewiesen, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe am Dienstag in Bonn.

unicefKöln. - Rund 100 Tage nach der Offensive zur Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul haben die Kämpfe im Ostteil der Stadt so weit nachgelassen, dass 30 Schulen wieder den Betrieb aufnehmen konnten. 16.000 Schülerinnen und Schüler in Ost-Mossul gehen mit Unterstützung von UNICEF jetzt wieder zur Schule. Währenddessen warnt UNICEF gemeinsam mit anderen internationalen Hilfsorganisationen vor der Zuspitzung der Lage von rund 750.000 Zivilisten im Westteil von Mossul.

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