Weltpolitik

donboscomissionBonn. - Die Vereinten Nationen (UN) sollten den 12. April zum Internationalen Tag für Straßenkinder erklären. Das wäre ein wichtiges Signal, um die Rechte von Millionen von Jungen und Mädchen zu stärken, die jeden Tag auf der Straße ums Überleben kämpfen, so Don Bosco Mission Bonn. Die Organisation setzt sich seit fast 50 Jahren für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt ein.

worldvisionBerlin. - Am 5. April vor 25 Jahren trat die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Ihr verdanken Kinder in Deutschland unter anderem die gesetzliche Verankerung des Rechts auf gewaltfreie Erziehung durch das Verbot körperlicher Bestrafungen. Für die Kinderhilfsorganisation World Vision ist die Konvention noch immer wegweisend. Die Weltgemeinschaft müsse bis 2030 aber stärker daran arbeiten, auch den ärmsten Kindern ein Leben in Würde zu ermöglichen und die gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten aller Kinder zu verbessern, fordert World Vision.

nuclear banBerlin. - In New York beginnen am Montag die offiziellen UN-Verhandlungen über ein weltweites Atomwaffenverbot. Delegierte aus mehr als 100 Staaten beraten über "ein rechtsverbindliches Instrument zum Verbot nuklearer Waffen". Das geplante Abkommen soll zur vollständigen Vernichtung dieser Massenvernichtungswaffen führen. Die erste Verhandlungsrunde soll bis zum Ende dieser Woche dauern, eine weitere ist für Juni/Juli geplant.

New York. - Die Bundesregierung soll sich an den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das hat ICAN Deutschland gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel gefordert. Ab 27. März werden die Vereinten Nationen in New York über einen Verbotsvertrag beraten. Der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte angekündigt, dass Deutschland den Verhandlungen fernbleibt.

g20 protestFrankfurt. - Unter deutschem Vorsitz findet am 7. und 8. Juli in Hamburg der Gipfel der 20 reichsten Industrienationen (G20) statt. Globalisierungskritische Organisationen aus aller Welt bereiten derzeit bereits Proteste vor. Plattformen entstehen, Bündnisse bilden sich lokal, überregional und auch international. Vor und während des Gipfels soll Hamburg zum Schauplatz vielfältiger Gegenaktivitäten werden. Eine Aktionskonferenz vom 8. bis 9. April in Hamburg soll die gemeinsame Protest-Choreographie planen.

global festivalBonn. - Im World Conference Center Bonn kommen vom 1. bis 3. März hunderte führende Denker, politische Entscheidungsträger, Vertreter der Zivilgesellschaft und internationaler Einrichtungen, Aktivisten, Jugendliche und Wirtschaftsvertreter aus mehr als 80 Ländern zum ersten "Global Festival of Ideas for Sustainable Development" zusammen. Sie wollen neue Denk- und Handlungsansätze für die weltweit größten Herausforderungen finden.

reichtum umverteilenBerlin. - Eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen hat das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle" anlässlich des Welttages der Sozialen Gerechtigkeit am Montag gefordert. Wie internationale Steuergerechtigkeit zum Abbau sozialer Ungleichheit beitragen kann, verdeutlicht eine aktuelle Kampagne der Hilfsorganisation Oxfam.

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