Entwicklung

careBonn. - Die Hilfsorganisation CARE hat anlässlich der am 13. April in Genf stattfindenden Geberkonferenz deutlich mehr finanzielle Unterstützung für die Bewältigung der humanitären Krise in der Demokratischen Republik Kongo gefordert. Um das Überleben der Menschen im Kongo 2018 zu sichern, werden laut den Vereinten Nationen rund 1,4 Milliarden Euro Hilfsgelder benötigt – viermal so viel, wie im vergangenen Jahr für die Nothilfe im Kongo zur Verfügung stand.

oxfamBerlin. - Die deutsche Bundesregierung sollte Ausgaben für nach Deutschland geflüchtete Menschen nicht länger auf die Entwicklungshilfe anrechnen. Das hat die Hilfsorganisation Oxfam nach der Veröffentlichung der jüngsten OECD-Zahlen zur weltweiten Entwicklungshilfe 2017 (ODA, Official Development Assistance) gefordert. 2017 machten Ausgaben für nach Deutschland Geflüchtete Oxfam zufolge rund ein Viertel der deutschen Entwicklungsleistungen aus.

oecdBerlin. - Die staatlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit der Geberländer im OECD-Entwicklungsausschuss (DAC) sind 2017 leicht auf 146,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Gegenüber 2016 ist das ein Rückgang um 0,6 Prozent. Grund dafür waren vor allem geringere Ausgaben für Flüchtlinge in den Geberländern. Gleichzeitig sind mehr Mittel in die Länder geflossen, die am dringendsten Hilfe benötigen. Dies geht aus den vorläufigen Daten zur Entwicklungszusammenarbeit hervor, die die OECD am Montag veröffentlicht hat.

brot fdwBerlin. - Vor siebzig Jahren, am 7. April 1948, trat die Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kraft. Damals einigte sich die Staatengemeinschaft darauf, allen Völkern zu helfen, den bestmöglichen Gesundheitszustand zu erreichen. Die WHO sollte die globalen Bemühungen koordinieren und weltweit gültige Normen und Standards setzen. Heute fehle der WHO das Geld, alle Länder dabei zu unterstützen, ihren Bürgerinnen und Bürgern eine Basisgesundheitsversorgung zur Verfügung zu stellen, kritisiert Brot für die Welt. Die WHO werde deshalb immer abhängiger von privaten Gebern. 

cbmBensheim. - Jeder Mensch auf der Welt solle Zugang zu dringend benötigter medizinischer Hilfe haben, hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Weltgesundheitstag am 7. April gefordert. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, sei in vielen armen Ländern noch lange nicht Realität. Vor allem Menschen mit Behinderungen hätten oftmals keine Möglichkeit, sich von einem Arzt untersuchen und behandeln zu lassen.

logo DEGKöln. - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), ein Tochterunternehmen der KfW Bankengruppe, hat für das Geschäftsjahr 2017 eine positive Bilanz gezogen. Sie stellte Darlehen und Beteiligungskapital in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro für unternehmerische Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern bereit (2016: 1,6 Milliarden EUR) und erwirtschaftete erneut ein positives Betriebsergebnis.

wusWiesbaden. - Vom 5. bis 8. April können Interessierte sich auf der internationalen Messe FAIR HANDELN im Rahmen der Frühjahrsmessen Stuttgart über die entwicklungspolitischen Ziele und Tätigkeiten der 16 Deutschen Länder informieren und diese näher kennenlernen. In den Bereichen Bildung, Wissenschaft oder Dezentralisierung leisten die Länder seit über 50 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zum deutschen Engagement für eine nachhaltigere und gerechtere Welt. 

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