Entwicklung

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit Beginn der Massenflucht aus Myanmar nach Bangladesch, Ende August 2017, hat sich die Katastrophe der Rohingya zur schnellst wachsenden Flüchtlingskrise weltweit entwickelt. Bislang sind etwa 671.000 Rohingya auf dem Land- und Seeweg im Nachbarland angekommen. Die Flüchtlingssiedlung von Kutupalong-Balukhali, wo 600.000 Flüchtlinge Aufnahme gefunden haben, ist derzeit das größte und am dichtesten besiedelte Camp der Welt. Jetzt bedroht der Monsun die Flüchtlinge, warnt die UNO-Flüchtlingshilfe.

dahwWürzburg. - Weltweit sterben jeden Tag fast 5.000 Menschen an Tuberkulose (TB), mehr als an HIV und Malaria zusammen. Im Jahr 2016 forderte die Krankheit insgesamt 1,7 Millionen Todesopfer, 90.000 weniger als im Vorjahr. Von den Verstorbenen waren 0,4 Millionen gleichzeitig auch HIV-positiv. Auf diese Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zum Welt-Tuberkulose-Tag (24. März) hingewiesen. 

whh Bonn. - Die Vereinten Nationen haben am Donnerstag einen neuen Bericht über die weltweite Ernährungslage vorgestellt. Danach waren im letzten Jahr 124 Millionen Menschen in 51 Ländern in akuter Gefahr, weil sie sich nicht mehr alleine ernähren konnten.  as sind elf Millionen mehr als 2016. Die Vereinten Nationen bestätigen mit dem neuen Bericht die Erfahrungen der Welthungerhilfe, nach denen Kriege und Konflikte weltweit die größten Hungertreiber sind. 

suedwind Bonn. - Die Verhandlungen über den mehrjährigen Haushaltsrahmen (MFF) der Europäischen Union für die Zeit ab 2021 kommen in die heiße Phase. Am 2. Mai sollen die von der EU-Kommission vorgelegten Budgetvorschläge angenommen werden. SÜDWIND fordert die neue Bundesregierung auf, sich für einen Haushaltsrahmen einzusetzen, der die Ziele der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Nach gegenwärtigem Stand sei davon auszugehen, dass Instrumente der Sicherheitspolitik und der Migrationsbekämpfung auf Kosten wichtiger Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit finanziell gestärkt werden. 

dsw Hannover. - In Afrika gab es zwischen 2010 und 2014 durchschnittlich 8,2 Millionen Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr. Drei Viertel dieser Abtreibungen fanden unter unsicheren Bedingungen statt. Die Abtreibungsrate auf dem Kontinent liegt seit 20 Jahren nahezu unverändert bei 34 Abtreibungen pro 1.000 Frauen, während sie in Industrieländern um mehr als ein Viertel gesunken ist – auf 27 Abtreibungen pro 1.000 Frauen. Das hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) auf Grundlage einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts mitgeteilt.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UNHCR, sind alarmiert über die sich dramatisch verschlechternde humanitäre Situation in Ost-Ghouta bei Damaskus und in Afrin im Nordwesten Syriens. Anhaltende Kämpfe haben dort zu Massenvertreibungen geführt.

bmz 100Berlin. - Wasser ist die kostbarste Ressource des Menschen. Weltweit sind nur gut drei Prozent der weltweiten Wasserressourcen Süßwasser, nur knapp ein Prozent kann vom Menschen genutzt werden. Laut dem aktuellen UN-Weltwasserbericht ist fast die Hälfte der Weltbevölkerung von Wassermangel bedroht. Eine sichere Wasserversorgung bleibe daher Schwerpunktthema der deutschen Entwicklungspolitik, teilte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am Dienstag in Berlin mit.

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