Entwicklung

bmzBerlin. - Das Bundesentwicklungsministerium stärkt berufliche Bildung in Myanmar und will somit auch eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Südostasien fördern. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Asien steigt die Bedeutung einer hochwertigen praxisorientierten beruflichen Bildung. Das deutsche Berufsbildungssystem wird dabei als Referenz geschätzt. Deutschland hat die berufliche Bildung in Asien in 2016 mit über 70 Millionen Euro gefördert. Damit ist Asien in diesem Bereich die am stärksten geförderte Region.

venro 200Berlin. - Anlässlich der G20-Afrikakonferenz in Berlin hat VENRO am Montag von der Bundesregierung und der G20 gefordert, den Kampf gegen die Hungersnot und die humanitäre Krise in Afrika mit mehr Geld zu unterstützen. Notwendig sei darüber hinaus ein Politikwechsel mit gerechteren Wirtschaftsbeziehungen zu Afrika und ein Stopp von Waffenlieferungen in Krisenregionen.

unicef Köln. - Wegen der schweren Hungerkrisen in mehreren afrikanischen Ländern sowie im Jemen ist das Leben von Millionen von Kindern in akuter Gefahr. Nach neuesten Schätzungen von UNICEF werden rund zwei Millionen Kinder am Horn von Afrika, im Südsudan, in der Tschadsee-Region und im Jemen bis Ende des Jahres lebensbedrohlich mangelernährt sein. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtete eine Botschaft an die Bundesbürger und rief zu Spenden für die in den Hungergebieten Afrikas tätigen Organisationen auf.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Vor der größten humanitären Katastrophe seit Gründung der Vereinten Nationen warnt das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Mehr als 23 Millionen Menschen sind derzeit in den Ländern Ostafrikas und in Nigeria akut vom Hungertod bedroht. Ohne Hilfe sei ein Massensterben unausweichlich, sorgen sich GEMEINSAM FÜR AFRIKA wie auch die Vereinten Nationen.

Berlin. - Die gegenwärtige Hungerkrise in Ostafrika offenbart in dramatischer Weise das Versagen der internationalen Gemeinschaft, Warnzeichen für humanitäre Krisen wahrzunehmen und rechtzeitig Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Das haben Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe in einem gemeinsamen Statement anlässlich ihrer Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" erklärt. "Ohne katastrophale Bilder fehlt offenbar der Wille der humanitären Geber, frühzeitig auf Krisen zu reagieren, die sich schon lange angekündigt haben", kritisierten die beiden großen kirchlichen Katastrophenhilfswerke.

 

bmzBerlin. - Bund und Länder werden ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung in Afrika ausbauen. Darauf hat sich der Bund mit den Regierungschefs der Bundesländer auf der Ministerpräsidenten-Konferenz verständigt. Länder und Kommunen könnten dadurch ihre spezifischen Kompetenzen in die Entwicklungszusammenarbeit einbringen, teilte das Entwicklungsministerium am Donnerstag in Berlin mit.

caritas Freiburg. - Caritas international leistet akute Nothilfe für die Betroffenen der schweren Überschwemmungen in Sri Lanka. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes unterstützt in einem ersten Schritt die Überlebenshilfen der Caritas Sri Lanka mit 50.000 Euro. "Die Menschen benötigen jetzt schnelle und effektive Hilfe, um gerade die ersten Tage nach ihrer Flucht vor dem Wasser einigermaßen unbeschadet zu überleben", sagte Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, am Donnerstag in Freiburg.

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