Entwicklung

BMZBerlin (epo). - Die Bundesrepublik Deutschland will den Übergang Syriens von der Planwirtschaft zu einem marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftssystem mit technischer Beratung unterstützen. Insbesondere werde die Einführung moderner Wirtschafts-, Handels und Arbeitsmarktpolitiken und effektiver Verwaltungsstrukturen gefördert, teilte das Entwicklungsministerium (BMZ) mit.

Entwicklung hilftBonn (epo). - Knapp 100 Tage nach dem verheerenden Seebeben vor Indonesien sieht das Bündnis "Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft!" die internationale Hilfe in einer entscheidenden Phase. "Jetzt kommt es darauf an, den Wiederaufbau so zu gestalten, dass die Lebensbedingungen insbesondere der Armen nachhaltig verbessert werden", erklärte das Bündnis. Dazu sei eine professionelle Hilfe notwendig, die klaren Qualitätsstandards verpflichtet sei und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten eröffne.

Berlin (epo). - Drei Monate nach dem schweren Seebeben in Südasien, das über 300.000 Menschenleben forderte, hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul eine erste Bilanz der deutschen und internationalen Hilfe gezogen. Die Gebergemeinschaft sei jetzt in der Übergangsphase von der Soforthilfe zur langfristig orientierten Wiederaufbauhilfe, sagte die Ministerin.

Bonn (epo). - Drei Monate nach dem Tsunami hat die Deutsche Welthungerhilfe ihre akuten Nothilfemaßnahmen für die Flutopfer in Südasien größtenteils beendet und mit Wiederaufbaumaßnahmen begonnen. Diese langfristig orientierten Projekte seien bisher fast ausschließlich durch private Spenden finanziert worden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hingegen sehe sich - trotz der Bereitstellung von Sondermitteln der Bundesregierung von rund 100 Mio. Euro für 2005 - bisher nicht in der Lage, Aussagen über eine mögliche Unterstützung von Projekten von Nichtregierungsorganisationen zugunsten von Tsunami-Opfern zu treffen, teilte die Welthungerhilfe in Bonn mit. 

GTZEschborn/Köln (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Malteser Hilfsdienst e.V. haben heute in Frankfurt vertraglich vereinbart, in Sri Lanka beim Wiederaufbau von fünf Fischerdörfern im Süden des Landes zusammenzuarbeiten, sowie 200 Fischerboote mit Außenbordmotoren und Netzen im Nordosten bereitzustellen. "Die GTZ genießt in Sri Lanka einen ausgezeichneten Ruf. Sie verfügt über hervorragende Kontakte und Strukturen, die eine schnelle und nachhaltige Hilfe vor Ort möglich machen", sagte Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes. "Wir möchten diese Kontakte und Strukturen nutzen, um den Menschen in Tangalle und in Mullaitivu schnell wieder auf die Beine zu helfen."

ipsBonn. - Die Bonner Redaktion der internationalen Nachrichtenagentur IPS Inter Press Service hat für ihre Afrika-Berichterstattung den diesjährigen Alternativen Medienpreis in der Sparte Print erhalten. Die Auszeichnung, die vom Nürnberger Radiosender Radio Z und der Nürnberger Medienakademie seit sechs Jahren vergeben wird, würdigt besonders innovative und kritische Beiträge aus Internet, Print und Hörfunk.

Bonn (epo). - Eine neue Dokumentation des Informationszentrums Sozialwissenschaften (Bonn) gibt einen Überblick über die sozialwissenschaftliche Katastrophenforschung der letzten fünf Jahre. Sie ist kostenlos im Internet zugänglich.

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