Entwicklung

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen hat die Hilfe in der nigerianischen Stadt Rann am Wochenende aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. 22 Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation wurden aus der Stadt gebracht. Wie die Hilfsorganisation am Montag berichtete, hatten am 1. März Kämpfer Rann angegriffen und dabei nach Angaben der Vereinten Nationen elf Menschen getötet. Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen behandelten nach dem Angriff neun Verwundete. 

cbmBensheim. - Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf das Potenzial von Frauen mit Behinderungen in Entwicklungsländern aufmerksam. Ein Beispiel ist Rajani Gopalkrishna aus Indien. Sie ist die erste sehbehinderte Wirtschaftsprüferin Indiens und hilft heute anderen Frauen mit Behinderungen, die oft kaum Aussicht auf angemessene Bildung, auf Arbeit und ein geregeltes Einkommen haben.

bmz Berlin. - Deutsche Experten sind derzeit im Auftrag von Bundesentwicklungs- und Bundesgesundheitsministerium in Nigeria im Einsatz, um das westafrikanische Land bei der Bewältigung des aktuell grassierenden Lassafiebers zu unterstützen. Innerhalb weniger Wochen sind in Nigeria rund 1.100 Verdachtsfälle von Lassafieber aufgetreten, 90 davon mit tödlichem Ausgang.

unesco deBonn. - 263 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben weltweit keinen Zugang zu Bildung. Das stellt ein neuer UNESCO-Bericht fest. Die Autoren weisen darauf hin, dass sich die Anzahl der Kinder ohne Schulzugang seit 2012 kaum verringert hat und warnen vor einem Stillstand in der Bildung. 

cbmBensheim. - Training und Fortbildung von Augenärzten sind ein wichtiges Element im Kampf gegen vermeidbare Blindheit - gerade in abgelegenen Regionen. ZEISS und die Christoffel-Blindenmission (CBM) haben jetzt gemeinsam mit dem lokalen Partner Fundación Visión ein neues Trainingszentrum speziell für Operationen am Grauen Star in Asunción (Paraguay) eröffnet. Hier werden Augenärzte in der modernen Operationstechnik der Phakoemulsifikation ausgebildet.

bmz Berlin. -  Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am Mittwoch gemeinsam mit mehreren deutschen Unternehmen den Startschuss für das digitale Verkehrskonzept "Moving Rwanda" in der Hauptstadtregion Kigali gegeben. Mit "Moving Rwanda" wird die in Kürze startende VW-Autoproduktion in Kigali mit der gemeinschaftlichen Nutzung der Autos und einer Ausbildungsinitiative für moderne Berufe verbunden. So sollen umweltfreundliche Carsharing-Modelle eingeführt und perspektivisch auch mit Elektroautos betrieben werden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt diese Initiative und baut zusammen mit Volkswagen, Siemens, SAP und dem Mittelständler Inros Lackner sowie ruandischen Partnern unter anderem ein Digitalisierungszentrum für Fachkräfte und Knowhow-Transfer in der Hauptstadt Kigali auf.

Gießen. - Armut und Elend tragen dazu bei, dass sich die sogenannten vernachlässigten Tropenkrankheiten – die "Neglected Tropical Diseases" (NTDs) – viel zu schnell verbreiten. Mehr als eine Milliarde Menschen leiden unter diesen Krankheiten – vor allem in den ärmsten Ländern der Erde. Einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der NTDs leisten mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in über 25 interdisziplinären Arbeitsgruppen im neuen LOEWE-Zentrum Novel Drug Targets against Poverty-Related and Neglected Tropical Infectious Diseases (DRUID), das im Rahmen der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert wird. 

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