Entwicklung

bmzBerlin. - Für jedes dritte Entwicklungsland ist Tourismus der wichtigste Devisenbringer. Vor diesem Hintergrund baut das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seine Arbeit im Bereich nachhaltiger Tourismus aus und setzt dabei auch auf den Einsatz der Tourismusbranche. Bundesminister Gerd Müller unterstrich auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin die Möglichkeiten, die mit dem Reisen in ärmere Länder verbunden sein können.

syrien aktion bundestag

Berlin. - Im Vorfeld des sechsten Jahrestages der Syrienkrise haben am Donnerstag mehr als 20 deutsche Organisationen darauf aufmerksam gemacht, dass in Syrien weiterhin etwa fünf Millionen Menschen in 13 belagerten und schwer erreichbaren Gebieten ausharren. Unter dem Motto "Uns sind die Hände gebunden" versammelten sich mehr als 100 humanitäre Helfer/innen vor dem Bundestag.

wusWiesbaden. - Vom 13. bis 26. März 2017 lautet das Motto weltweit: "100% Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus". In diesem Zeitraum ruft der Interkulturelle Rat zusammen mit seinen Kooperationspartnern wie dem World University Service (WUS) dazu auf, ein Zeichen zu setzen und nachhaltig Rassismus zu bekämpfen.

syrien 100Berlin. - Seit sechs Jahren sind die Menschen in Syrien Opfer eines Konflikts, der von ungezielten Bombenangriffen von seltener Intensität geprägt ist. Allein zwischen September und Dezember 2016 gab es pro Tag durchschnittlich 94 Angriffe mit Explosivwaffen. Das haben die Organisationen Handicap International und Caritas am Mittwoch berichtet.

memento preisBerlin. - Der Memento Forschungspreis für vernachlässigte Krankheiten geht dieses Jahr an Dr. Dr. Carsten Köhler und Prof. Dr. Peter Kremsner vom Institut für Tropenmedizin der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Jury würdigt damit den Beitrag der beiden Wissenschaftler zu einer verbesserten Therapie schwerer Malariaverläufe. Der Memento Politikpreis 2017 geht an den Bundestagsabgeordneten Stephan Albani (CDU). Den Memento Journalistenpreis erhält der Wissenschaftsjournalist Kai Kupferschmidt.

dsw neuHannover. - Täglich werden weltweit 41.100 Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet – das sind 15 Millionen Mädchen jährlich. Besonders verbreitet sind Kinderehen in Entwicklungsländern. So ist in Afrika jedes dritte Mädchen noch keine 18 Jahre alt, wenn es verheiratet wird. Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) hat Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), dazu aufgerufen, die gravierende Benachteiligung von Mädchen vor allem in Entwicklungsländern zu beenden.

greenpeaceTokyo. - Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammen fasst und der am Dienstag in Tokyo veröffentlicht wurde. Der Report beleuchtet die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen.

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