Entwicklung

amerika 21Havanna. - Kubas Gesundheitssystem bleibt weiterhin die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Mit jährlichen Einnahmen von rund 11,5 Milliarden US-Dollar seit 2011 steht der Export medizinischer Dienstleistungen bei den Deviseneinnahmen der Insel weiterhin an erster Stelle, bestätigte der ehemalige kubanische Wirtschaftsminister, José Rodríguez, in einem Beitrag im Portal "Cubadebate", hieß es am Freitag in einem Bericht von amerika21.

unesco deBonn. - Eine am Donnerstag veröffentlichte UNESCO-Studie zeigt, dass sich die Anzahl der Lernenden in der tertiären Bildung weltweit zwischen 2000 und 2014 auf 207 Millionen verdoppelt hat. Die Autoren der Studie "Six ways to ensure higher education leaves no one behind" kritisieren, Regierungen weltweit mit der Expansion der tertiären Bildung nicht Schritt halten. Besonders junge Menschen aus ärmeren Familien seien weiterhin stark benachteiligt, da die tertiäre Bildung für diese unerschwinglich sei.

wusWiesbaden. - Vom 20. bis 23. April 2017 können Interessierte sich im Rahmen der internationalen FAIR HANDELN Messe in der Messe Stuttgart über die entwicklungspolitischen Ziele und Aktivitäten der 16 Deutschen Länder informieren und diese näher kennenlernen. Denn auch wenn die Entwicklungspolitik in der Verantwortung des Bundes liegt, engagieren sich die Deutschen Länder seit mehr als 50 Jahren aktiv in der Entwicklungspolitik.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die kamerunische Armee zwingt nigerianische Flüchtlinge, in das Konfliktgebiet im Nordosten Nigerias zurückzukehren. Davon hat Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch berichtet. Auch innerhalb des nigerianischen Bundesstaats Borno sind seit Jahresbeginn weitere Zehntausende auf der Flucht vor Gewalt und Unsicherheit. Die nigerianische Armee und die bewaffnete Gruppe Boko Haram bekämpfen sich in Borno seit Jahren.

dntdsGenf. - Experten von Hilfsorganisationen, Hochschulen und Industrie auf dem Gebiet der vernachlässigten Tropenkrankheiten treffen sich ab Mittwoch in Genf, um fünf Jahre nach der London Deklaration gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten eine Bestandsaufnahme vorzunehmen. Die Vertreter der Weltgesundheitsorganisation und das Bündnis Uniting to Combat NTDs mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie Vertretern aus Ländern, in denen vernachlässigte Tropenkrankheiten große Bevölkerungsgruppen betreffen, sind zuversichtlich, die ambitionierten Ziele der WHO-Roadmap zur Bekämpfung der NTDs zu erreichen.

gfbv 200Göttingen. - Angesichts immer neuer Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Aufständischen im Südsudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag vor einer Zuspitzung der Hungerkatastrophe in dem ostafrikanischen Land gewarnt.

rights peasant neu

Berlin. - Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes (17. April)  steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind  Kleinbauern. In einem breiten Bündnis  haben Menschenrechtsorganisationen an die Bundesregierung appelliert, die Erarbeitung einer UN-Deklaration zur Stärkung ihrer Rechte konstruktiv zu unterstützen.

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