Entwicklung

fao logo neu 200Geneva. - The scale of the food crisis in conflict-ridden Yemen is staggering with 17 million people - two thirds of the population - severely food insecure and seven million of these on the verge of famine, FAO Director-General José Graziano da Silva said in a briefing to the UN Security Council.

caritas Berlin. - Angesichts der stetigen Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan hat die deutsche Caritas vor den Gefahren der zwangsweisen Rückführung von Afghanen gewarnt. "Afghanistan ist ein Land, in dem von Monat zu Monat die Zahl der toten und verletzten Zivilisten auf ein neues Rekordniveau steigt. Abschiebungen setzen die Menschen unüberschaubaren Risiken aus und sind deshalb nicht zu verantworten", sagte Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, anlässlich der Vorstellung des Jahresberichtes von Caritas international in Berlin.

aktion hungerBerlin. - Das westafrikanische Land Niger ist in diesem Jahr besonders stark von der jährlichen Trockenzeit betroffen. Um den Menschen in Not zu helfen, hat Aktion gegen den Hunger die Nothilfe verstärkt. Im Süden des Landes sind 13 Prozent der Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt. Mehr als zwei Prozent leiden unter schwerer akuter Unterernährung. Diese gravierendste Form kann tödlich enden.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Sechs Millionen Menschen sind im Südsudan dem Hunger schutzlos ausgeliefert. In Kenia, Somalia und Äthiopien brauchen insgesamt mehr als 17 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, darunter mehr als 680.000 Schwangere. Darauf hat das Bündnis Gemeinsam für Afrika am Mittwoch aufmerksam gemacht.

oecdBerlin. - Die globalen Nahrungsmittelpreise haben fast das Vorkrisenniveau von 2007 bis 2008 erreicht und werden auch in den nächsten zehn Jahren vergleichsweise gering ausfallen. So lautet die Prognose der OECD und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die jetzt im OECD-FAO Landwirtschaftsausblick 2017-2026 vorgestellt wurde.

euBerlin. - Die EU-Kommission möchte mit dem "Instrument für Stabilität und Frieden", dem Budget der EU für zivile Vorbeugung und Friedensförderung, zukünftig Armeen in Drittstaaten ausrüsten und ausbilden. Nach dem Entwicklungsausschuss hat am Dienstag auch der federführende Außenausschuss im Europäischen Parlament diesem Vorhaben mehrheitlich zugestimmt. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hält dies für "eine völlig falsche Weichenstellung".

wvFriedrichsdorf. - Für die junge Bevölkerung in Afrika sind neben Investitionen in Bildung und Arbeitsmöglichkeiten auch gute Beratungs-und Hilfsangebote zur Familienplanung zukunftsentscheidend. Wo diese früh genug zugänglich sind und dank konsistenter Botschaften aus dem Umfeld auch angenommen werden, verbessern sich die Entwicklungschancen auf vielen Gebieten. Teenager-Schwangerschaften und Schulabbrüche bei Mädchen werden seltener.  Das berichtet die Kinderhilfsorganisation World Vision am Dienstag. 

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