Demokratisierung

rog logo Berlin. - Rund fünf Monate vor den Parlamentswahlen liegen die unabhängigen Medien in Kambodscha in Trümmern. Dutzende regierungskritische Medien seien im vergangenen Jahr geschlossen und Journalisten willkürlich inhaftiert worden, kritisierte Reporter ohne Grenzen (ROG). In einem ausführlichen Länderbericht hat die Organisation jetzt den Verfall der Pressefreiheit in Kambodscha untersucht.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien spitzt sich die Debatte um das Recht legaler Schwangerschaftsabbrüche mit neuen Protesten zu. Vor wenigen Tagen fand vor dem Parlament in der Hauptstadt Buenos Aires ein sogenannter Pañuelazo statt - eine Demonstration, bei der sich tausende Frauen mit grünen Halstüchern (Pañuelos) für die Legalisierung der Abtreibung einsetzten. Jetzt wurde eine entsprechende Gesetzesvorlage angekündigt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes begrüßt, dass die Westsahara nicht Teil des Staatsterritoriums Marokkos ist. Der Gerichtshof hat dies anlässlich des Streits um die Gültigkeit des EU-Fischereiabkommens mit Marokko in einem Urteil bekräftigt. Das am 14. Juli 2018 auslaufende Abkommen wird zurzeit neu verhandelt. Die EU zählte bislang zu den Hauptnutzern dieser Küstengewässer.

amerika 21Santiago. - Dutzende von Staudämmen zerstückeln sechs der acht wichtigsten Flüsse im andin-amazonischen Raum. Einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlern aus Südamerika, Europa und den USA zufolge sind 142 Staudämme bereits in Betrieb oder in Bau. 160 weitere befinden sich im Planungsstadium. Gegen diesen Trend wurden in Chile in jüngster Zeit sieben Staudammprojekte beendet, da sie sich offiziell nicht rechneten, wie das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtete.

handicap internationalMünchen. - Im syrischen Ost-Ghouta ist das Rehabilitationszentrum einer Partnerorganisation von Handicap International zerstört worden. Die Hilfsorganisation verzeichnete eine starke Zunahme der Gewalt in Syrien, insbesondere in den dicht besiedelten Gebieten Idlib, Afrin und Ost-Ghouta. Lokales Gesundheitspersonal berichtete Handicap International, dass die Notlage der zivilen Bevölkerung in diesen Gebieten immer größer werde. Es gebe dort keine sicheren Zufluchtsorte für die eingeschlossene Bevölkerung.

zfd klBonn. - Ist die Lösung von Konflikten eine rein militärische Aufgabe? Der Zivile Friedensdienst zeigt jetzt in seinem Online-Dossier "Gewalt vorbeugen – das geht", wie Jugendliche in Mali gesellschaftliche Gräben überwinden, wie Schulen gegen das Klima der Gewalt vorgehen, wie zivile Konfliktbearbeitung beim Goldabbau hilft – und wie Partner des ZFD die internationale Militärpräsenz mit Blick auf Gewaltprävention und Friedensförderung bewerten.

misereorAachen. - Durch die schweren Bombardements der syrischen Regierungstruppen in und um Damaskus hat sich die Lage der Zivilbevölkerung erneut dramatisch verschlechtert. Der MISEREOR-Partner "Internationaler Flüchtlingsdienst der Jesuiten" (JRS) muss seine Arbeit in Damaskus immer wieder einstellen. "Es ist die schlimmste Phase der Gewalt seit Beginn der Kämpfe 2011. Männer, Frauen und Kinder stehen massiv unter Schock, weil sie erneut Opfer und Zeugen blutiger Angriffe auf Zivilisten geworden sind", berichtete Pater Nawras Sammour vom JRS.

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