Demokratisierung

gfbv 200Göttingen. - Zum Auftakt von Friedensgesprächen für Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag mehr Aufmerksamkeit für die katastrophale Menschenrechtslage in dem ostafrikanischen Land gefordert. Die GfbV warf Burundis Regierung vor, die führenden Menschenrechtsorganisationen des mehrheitlich von Hutu bewohnten Landes systematisch mundtot gemacht zu haben und so die Angst vor einem Genozid zu schüren.

oneBerlin. - Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz und der Osloer Geberkonferenz für die Tschadseeregion beginnt am Donnerstag das zweitägige Treffen der G20-Außenminister in Bonn. Für die Bundesregierung als Gastgeberin des diesjährigen G20-Gipfels ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika ein Themenschwerpunkt. Die entwicklungspolitische Lobbyorganisation ONE fordert eine neue Partnerschaft mit Afrika.

amerika 21Montevideo. - Venezuelas Regierung hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie fortan die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen des Wirtschaftsbündnisses "Gemeinsamer Markt des Südens" (Mercosur) nicht mehr anerkennen wird. Der Streit zwischen dem sozialistisch regierten Venezuela und den weiteren Mitgliedsstaaten des Bündnisses geht damit in eine neue Runde, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit fast zwei Jahren tobt der Krieg im Jemen. Mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung: Mehr als zwei Millionen Menschen sind bislang aus ihren Dörfern und Städten vertrieben worden. Insgesamt seien über 18 Millionen Jemeniten auf humanitäre Hilfe angewiesen, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe am Dienstag in Bonn.

amerika 21Quito. - In den letzten Umfragen vor der Präsidentschaftswahl in Ecuador liegt der Kandidat der Regierungspartei, Lenín Moreno, mit großem Abstand vor den Bewerbern der Opposition. Moreno kommt der Agentur Perfiles de Opinión zufolge auf 43 Prozent Zustimmung, der Oppositionskandidat Guillermo Lasso der Partei Creo liegt nur bei 19 Prozent, gefolgt von der christlich-sozialen Cynthia Viteri (18 Prozent). Amerika21.de hat die Situation vor der Wahl am 19.Februar analysiert.

gfbvGöttingen. - Europa muss sich viel stärker für ein Ende von Krieg, Rechtlosigkeit und Vertreibung im Westen des Sudan einsetzen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch anlässlich des zweitägigen Besuchs von 16 EU-Botschaftern in Darfur, gefordert.

amerika 21Brüssel. - Die EU will bis Anfang März einen überarbeiteten Entwurf für ein Abkommen mit dem südamerikanischen Freihandelsverband Mercosur vorlegen. Ein entsprechender aktualisierter Vorschlag soll nach Angaben eines EU-Diplomaten bis Ende der ersten Märzwoche vorliegen.Das hat amerika21 am Montag berichtet.

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