Demokratisierung

uno fluechtlingshilfe Bonn. - Nach fast neunmonatigem Kampf hat die irakische Armee Mossul vom sogenannten Islamischen Staat zurückerobert. Am 9. Juli verkündete der irakische Premierminister Haider al-Abadi die Befreiung der Stadt. Seit Beginn der Mossul-Offensive am 17. Oktober 2016 wurden mehr als eine Million Menschen vertrieben, die nahezu alles verloren haben: ihre Verwandten, ihre Häuser. Viele wurden verletzt oder müssen hungern. Diejenigen, die jetzt zurückkehren, benötigen dringend Unterstützung, so die UNO-Flüchtlingshilfe.

amerika 21Brasilia. - In Brasilien ist Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wegen Korruption und Geldwäsche in erster Instanz zu einer Haftstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt wurden. Der linksgerichtete Politiker bestreitet die Vorwürfe der Anklage und spricht von einem politischen Verfahren, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

amerika 21Buenos Aires.- In Argentinien gelingt es der Regierung von Präsident Mauricio Macri nicht, den Verfall der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar aufzuhalten. Mitte vergangener Woche bekam man in dem südamerikanischen Land für einen US-Dollar 17,40 argentinische Peso, das waren 22 Centavos oder 1,3 Prozent mehr als am Vortag, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

amerika 21St. George's.-  Vergangene Woche sind die 15 Mitgliedsstaaten der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) in der grenadischen Hauptstadt zum 38. Gipfeltreffen zusammen gekommen. Schwerpunkte des Gipfels lagen neben den Handelsbeziehungen auch regionalpolitische Herausforderungen wie die Lage in Venezuela sowie die aktuelle Regierung der USA, berichtete amerika21 am Dienstag.

aiBerlin. - Ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt die hohe Anzahl verletzter, traumatisierter und getöteter Zivilisten im Kampf um Mossul. Der Bericht dokumentiert, wie die bewaffnete Gruppe "Islamischer Staat" (IS) Zivilpersonen aus Nachbardörfern gezielt in die umkämpften Gebiete von West-Mossul brachte, sie dort festsetzte und als menschliche Schutzschilde missbrauchte. Gleichzeitig ergriffen die irakischen Streitkräfte und die Koalitionstruppen keine angemessenen Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung, sondern setzten Waffen ein, die in bevölkerungsreichen Gegenden niemals eingesetzt werden dürfen.

amerika 21Amsterdam/Helsinki/ Tegucigalpa.- Die niederländischen und finnischen Entwicklungsbanken FMO und Finnfund haben vergangenen Donnerstag ihren endgültigen Rückzug aus der seit Mitte März 2016 suspendierten Finanzierung des Wasserkraftwerks Agua Zarca in Honduras bekanntgegeben. Die Verträge würden im Einvernehmen mit der honduranischen Betreibergesellschaft Desarollos Energéticos S.A. (Desa) aufgelöst, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

hoffnungszeichenKonstanz. - Am 9. Juli feiert der Südsudan sein sechsjähriges Bestehen. "Massive Menschenrechtsverletzungen, eine sich zuspitzende Hungerkrise und die Behinderung von Menschenrechtsorganisationen zeigen: Das jüngste Land der Welt ist auf dem Weg zum Failed State", erklärte die Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen am Freitag. Als UN-Berater fordert die Konstanzer NGO die internationale Gemeinschaft anlässlich des G20-Gipfels dazu auf, die Menschen im Südsudan stärker zu unterstützen.

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