Demokratisierung

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch davor gewarnt, vorschnell den Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria und seinen Nachbarländern für beendet zu erklären. "Die radikal-islamische Terrororganisation ist zwar stark geschwächt, aber noch immer äußerst gefährlich", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21Washington/Santiago de Chile.-  In einer seiner ersten Amtshandlungen hat der neue US-Präsident Donald Trump sein Wahlkampfversprechen wahr gemacht, aus dem Trans-Pazifischen Freihandelsabkommen (TPP) auszutreten, und ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Trump möchte stattdessen bilaterale Handelsabkommen abschließen und das nordamerikanische Abkommen NAFTA mit Mexiko und Kanada neu verhandeln. Das hat das Lateinamerikaportal amerika21 am Mittwoch berichtet.

unicefKöln. - Rund 100 Tage nach der Offensive zur Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul haben die Kämpfe im Ostteil der Stadt so weit nachgelassen, dass 30 Schulen wieder den Betrieb aufnehmen konnten. 16.000 Schülerinnen und Schüler in Ost-Mossul gehen mit Unterstützung von UNICEF jetzt wieder zur Schule. Währenddessen warnt UNICEF gemeinsam mit anderen internationalen Hilfsorganisationen vor der Zuspitzung der Lage von rund 750.000 Zivilisten im Westteil von Mossul.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige und transparente Untersuchung des versehentlichen Bombardements eines Flüchtlingslagers in Nigeria gefordert, nachdem immer neue und erschreckendere Opferzahlen des Luftangriffs bekannt wurden. Zuvor hatte der Kreisdirektor des betroffenen Bezirks, Babagana Malarima, erklärt, nach dem Angriff auf das Flüchtlingslager seien 234 Menschen auf Friedhöfen in der Stadt Rann bestattet worden.

amerika 21Quito. - In einer gemeinsamen Mitteilung haben die Guerrillagruppe Armee der Nationalen Befreiung (ELN) und Kolumbiens Regierung einen neuen Termin für den Beginn offizieller Friedensverhandlungen bekanntgegeben. Das hat amerika21 am Freitag berichtet. Im Rahmen von Vorabgesprächen, die im Januar in Ecuadors Hauptstadt Quito stattfanden, konnten beide Parteien sich auf den 7. Februar als Verhandlungsbeginn einigen.

gfbvGöttingen. - Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag in Mali mit mindestens 60 Toten und 115 Verletzten ist laut Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Zahl der Opfer islamistischen Terrors auf 411 seit Januar 2016 gestiegen. Unter den Getöteten waren 209 Zivilisten. "Diese traurige Bilanz belegt, wie dramatisch sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Staat im vergangenen Jahr verschlechtert hat", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

amerika 21Buenos Aires. - Nach Angaben des argentinischen Bundesamtes für Statistik und Bevölkerungszählung (INDEC) leben 50 Prozent der Bevölkerung in dem südamerikanischen Land von einem Einkommen unterhalb der Mindestlohngrenze von 8.060 Pesos (rund 480 Euro). Das geht aus den Zahlen zum dritten Quartal von 2016 hervor, die den täglichen Existenzkampf in Argentinien ebenso deutlich machen wie die massive soziale Ungleichheit. Das hat amerika21 am Montag berichtet.

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