Menschenrechte

amerika 21Lima/Caracas. - Außenminister und diplomatische Vertreter aus zwölf lateinamerikanischen Ländern und Kanada haben eine Erklärung verabschiedet, die einen "Bruch der demokratischen Ordnung" in Venezuela verurteilt und ankündigt, Entscheidungen des venezolanischen Verfassungskonvents nicht anzuerkennen. Ein paralleles außerordentliches Treffen der Außenminister des linksgerichteten Staatenbundes Bolivarische Allianz (Alba) in Caracas wies die US-Sanktionen gegen das Mitgliedsland Venezuela indes als völkerrechtswidrig zurück und "beglückwünscht das venezolanische Volk zu seiner massiven Teilnahme an den Wahlen zum Verfassungskonvent" am 30. August. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Guatemala-Stadt. - Die zentralamerikanischen Staaten Honduras und Guatemala haben das Inkrafttreten des Vertrags über eine Zollunion besiegelt, wodurch freier Personenverkehr sowie barrierefreier Warenverkehr von 80 Prozent der zwischen beiden Ländern gehandelten Produkte gewährleistet wird. El Salvador habe seine Absicht zum Beitritt bereits gegenüber den Nachbarländern sowie dem Sekretariat des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) erklärt, berichtete das Lateinamerika-Portals amerika21.de am Mittwoch.

gfbvGöttingen. - Vor den Wahlen in Kenia am 8. August hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hingewiesen, dass die neue Regierung dringend Maßnahmen zur Verhinderung einer Gewalteskalation zwischen Nomaden und Bauern sowie Naturschützern ergreifen muss. "Es muss schnellstens eine friedliche Lösung für die Auseinandersetzungen um Land und die Nutzung von Weideflächen geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen. 

amerika 21Caracas. - In Venezuela überschlagen sich nach der Wahl einer verfassunggebenden Versammlung die Ereignisse. Während es am Sonntag zum wiederholten Mal zu einem bewaffneten Angriff abtrünniger Militärs kam, verlängerte der von Regierungskräften dominierte Verfassungskonvent seine Vollmachten von einem halben Jahr auf zwei Jahre. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet. 

ruanda globus 110Berlin. - Bei der ruandischen Präsidentschaftswahl am 4. August 2017 gilt ein erneuter Wahlsieg des Staatschefs Paul Kagame und seiner Partei, der Ruandischen Patriotischen Front (RPF), als sicher. Er gewann bereits die Wahlen 2003 und 2010 mit deutlich über 90 % der Stimmen. Das berichtete das Ökumenisches Netz Zentralafrika am Donnerstag.

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