Länder

amerika 21Santiago. - Dutzende von Staudämmen zerstückeln sechs der acht wichtigsten Flüsse im andin-amazonischen Raum. Einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlern aus Südamerika, Europa und den USA zufolge sind 142 Staudämme bereits in Betrieb oder in Bau. 160 weitere befinden sich im Planungsstadium. Gegen diesen Trend wurden in Chile in jüngster Zeit sieben Staudammprojekte beendet, da sie sich offiziell nicht rechneten, wie das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtete.

handicap internationalMünchen. - Im syrischen Ost-Ghouta ist das Rehabilitationszentrum einer Partnerorganisation von Handicap International zerstört worden. Die Hilfsorganisation verzeichnete eine starke Zunahme der Gewalt in Syrien, insbesondere in den dicht besiedelten Gebieten Idlib, Afrin und Ost-Ghouta. Lokales Gesundheitspersonal berichtete Handicap International, dass die Notlage der zivilen Bevölkerung in diesen Gebieten immer größer werde. Es gebe dort keine sicheren Zufluchtsorte für die eingeschlossene Bevölkerung.

zfd klBonn. - Ist die Lösung von Konflikten eine rein militärische Aufgabe? Der Zivile Friedensdienst zeigt jetzt in seinem Online-Dossier "Gewalt vorbeugen – das geht", wie Jugendliche in Mali gesellschaftliche Gräben überwinden, wie Schulen gegen das Klima der Gewalt vorgehen, wie zivile Konfliktbearbeitung beim Goldabbau hilft – und wie Partner des ZFD die internationale Militärpräsenz mit Blick auf Gewaltprävention und Friedensförderung bewerten.

misereorAachen. - Durch die schweren Bombardements der syrischen Regierungstruppen in und um Damaskus hat sich die Lage der Zivilbevölkerung erneut dramatisch verschlechtert. Der MISEREOR-Partner "Internationaler Flüchtlingsdienst der Jesuiten" (JRS) muss seine Arbeit in Damaskus immer wieder einstellen. "Es ist die schlimmste Phase der Gewalt seit Beginn der Kämpfe 2011. Männer, Frauen und Kinder stehen massiv unter Schock, weil sie erneut Opfer und Zeugen blutiger Angriffe auf Zivilisten geworden sind", berichtete Pater Nawras Sammour vom JRS.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat vor einer drohenden humanitären Katastrophe immensen Ausmaßes im Südosten der Demokratischen Republik (DR) Kongo gewarnt. Demnach versinke vor allem die Provinz Tanganyika in einem Strudel von Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Vertreibung.

amerika 21Lima. - Die Unzufriedenheit mit Perus Präsident Pedro Pablo Kuczysnki nimmt weiter zu. Drei Fraktionen des Parlaments bereiten derzeit einen Antrag vor, um ein erneutes Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Einer am 12. Februar veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Ipsos zufolge befürworten momentan 54 Prozent der Peruaner eine Amtsenthebung Kuczysnkis. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtet.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Rücktritt des Premierministers von Äthiopien mehr Reformen, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in dem Land am Horn von Afrika gefordert. "Auch die Ausgrenzung der Oromo und Amhara muss endlich enden, wenn das Land nach Jahren der Proteste endlich zur Ruhe kommen soll. 61 Prozent der Bevölkerung wurden missachtet und diskriminiert, das schürte Konflikte", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

Back to Top