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amerika 21Quito. - In den letzten Umfragen vor der Präsidentschaftswahl in Ecuador liegt der Kandidat der Regierungspartei, Lenín Moreno, mit großem Abstand vor den Bewerbern der Opposition. Moreno kommt der Agentur Perfiles de Opinión zufolge auf 43 Prozent Zustimmung, der Oppositionskandidat Guillermo Lasso der Partei Creo liegt nur bei 19 Prozent, gefolgt von der christlich-sozialen Cynthia Viteri (18 Prozent). Amerika21.de hat die Situation vor der Wahl am 19.Februar analysiert.

gfbvGöttingen. - Europa muss sich viel stärker für ein Ende von Krieg, Rechtlosigkeit und Vertreibung im Westen des Sudan einsetzen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch anlässlich des zweitägigen Besuchs von 16 EU-Botschaftern in Darfur, gefordert.

amerika 21Brüssel. - Die EU will bis Anfang März einen überarbeiteten Entwurf für ein Abkommen mit dem südamerikanischen Freihandelsverband Mercosur vorlegen. Ein entsprechender aktualisierter Vorschlag soll nach Angaben eines EU-Diplomaten bis Ende der ersten Märzwoche vorliegen.Das hat amerika21 am Montag berichtet.

oxfamBerlin. - In der Region Diffa im westafrikanischen Niger droht eine ernste Nahrungsmittelkrise. Davor hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Freitag in einem aktuellen Bericht gewarnt. Ein Grund ist die radikalislamische Gruppierung Boko Haram aus Nigeria, die auch auf der anderen Seite der Grenze in Niger operiert. Entscheidend sei jedoch der Ausnahmezustand, den die nigrische Regierung 2015 über die südöstliche Region Diffa verhängt hat. Seitdem sind die Haushaltseinkommen in der Region um bis zu neunzig Prozent eingebrochen.

amerika 21Port-au-Prince. - Während in Lateinamerika und der Karibik nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump die Sorge vor der Regionalpolitik Washington wächst, zeigte sich der designierte Präsident von Haiti, Jovenel Moise, zuversichtlich. Das hat amerika21 am Freitag berichtet.

amerika 21Bogotá. - In Kolumbien ist Ende Januar Woche ein neuer Polizeikodex in Kraft getreten, den Präsident Juan Manuel Santos trotz massiver Kritik durchgesetzt hatte. Menschenrechtler bezeichnen das Regelwerk als "diktatorisch und autoritär", weil es Grundrechte, die zu den Verfassungsgrundsätzen gehören, darunter Bewegungsfreiheit, den Schutz der Privatsphäre und das Recht auf sozialen Protest, verletze. Das hat amerika21 am Mittwoch berichtet.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das Oberste Gericht Mauretaniens appelliert, die Entschuldigung des wegen Apostasie zum Tode verurteilten Bloggers Mohamed Cheikh Ould M'Kheitir zu akzeptieren und sein Todesurteil aufzuheben. "Afrikas Raif Badawi darf nicht sterben, nur weil er Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit in seiner Heimat anprangerte", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

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