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amerika 21Chiapas. - Die mexikanische Erzdiözese San Cristobal fordert von der Regional- und der Bundesregierung schnelles Handeln im Fall der 5.000 Tzotzil-Indigenen im Bundesstaat Chiapas. Die Menschen seien aufgrund zunehmender Gewalt von Seiten paramilitärischer Gruppen der Region in die Berge geflohen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Freitag. 

gfbvGöttingen. - Das schönste Weihnachtsgeschenk für die vier Millionen Südsudanesen auf der Flucht ist der Waffenstillstand, der von Heiligabend an gelten soll. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag berichtet. Die Konfliktparteien aus dem seit vier Jahren von einem Bürgerkrieg schwer gezeichneten Land haben sich am Donnerstagabend in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba darauf verständigt, dass vom 24. Dezember an die Waffen schweigen sollen. 

savethechildrenBerlin. - "Alle Menschen, die in der freien Welt leben, sollen helfen, diesen furchtbaren Krieg in meiner Heimat zu beenden." Das ist der verzweifelte Appell der 13-jährigen Noran zum tausendsten Tag seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen. Save the Children appellierte am Mittwoch im Namen der Kinder im Jemen an die Weltgemeinschaft, sich unverzüglich für eine Beendigung des Embargos für Hilfsgüter einzusetzen.

amerika 21Tegucigalpa. - Trotz zahlreicher Unregelmäßigkeiten und Zweifel an der Transparenz des Wahlprozesses hat der Präsident des Obersten Wahlgerichts (TSE) von Honduras den amtierenden Präsidenten Juan Orlando Hernández zum Gewinner der Präsidentschaftswahlen vom 26. November erklärt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Mittwoch berichtet. Hernández von der Nationalen Partei habe 42,95 Prozent und Salvador Nasralla, Kandidat des Mitte-links-Wahlbündnisses Allianz der Opposition, 41,24 Prozent der ausgezählten Stimmen bekommen, so die Wahlbehörde.

amerika 21Lima. - Nachdem Verbindungen des peruanischen Präsidenten Pablo Pedro Kuczynski zum Odebrecht-Konzern aufgedeckt worden sind, hat der Kongress in Peru jetzt einem Antrag der Opposition stattgegeben, den Prozess der Amtsenthebung einzuleiten. Für eine Absetzung wegen "moralischer Ungeeignetheit" ist bei der Abstimmung im Kongress am 21. Dezember eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die durch die Sitzverteilung zugunsten des oppositionellen Mitte-Rechts-Bündnisses Fuerza Popular (Volkskraft) erreicht werden könnte. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtet.

oenz 100Berlin. - Anlässlich der zunehmenden Gewalt und der anhaltenden Staatskrise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) hat sich das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) mit einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel gewandt. Das Netzwerk ruft die Bundesregierung darin zu verstärktem politischen Handeln auf. Sie solle sich für verfassungsmäßige Neuwahlen und den Rücktritt von Präsident Joseph Kabila einsetzen. 

oxfamBerlin. - Ohne dass ihnen Sicherheit und gleiche Rechte garantiert werden, wollen die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas nicht nach Myanmar zurückkehren. Dies dokumentiert der am Montag von Oxfam veröffentlichte Bericht "I still don’t feel safe to go home". Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert von der Regierung in Myanmar, eine Rückkehr der vertriebenen Rohingyas in Sicherheit und Würde zu ermöglichen. Hierfür müssten ihnen dauerhaft gleiche staatsbürgerliche Rechte zugesprochen werden.

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