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amerika 21Havanna. - Die Mitgliedsstaaten der EU haben nach einem fast zwei Jahre währenden Diskussionsprozess die Unterzeichnung eines Abkommens über die politische Zusammenarbeit mit Kuba beschlossen. Das Papier muss nun vom EU-Parlament und den 28 nationalen Parlamenten ratifiziert werden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

fao logoRome. - With little time to lose to secure a winter harvest in Hurricane-struck Haiti, FAO has begun emergency distributions of seeds and tools to help disaster-affected families produce food and restore livelihoods lost in the country's biggest humanitarian crisis since the 2010 earthquake.

amerika 21Bogotá. - Am Dienstag haben die Guerillas der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) ihren Marsch durch die Berge angetreten, um sich in den festgelegten Übergangszonen im ganzen Land zu sammeln. In diesen mit der Regierung vereinbarten "Zonas veredales transitorias de normalización" (ZVTN) sollen die Niederlegung der Waffen und die ersten Schritte zu ihrer Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfolgen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

caritasFreiburg. - Caritas international warnt vor einer weiteren Eskalation des Konflikts im Südsudan. "Die Menschen sind sowohl den Rebellengruppen als auch dem Militär schutzlos ausgeliefert. Was im Südsudan derzeit geschieht, muss schon jetzt als eine Art Mord am eigenen Volk bezeichnet werden", erklärte der Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes, Oliver Müller, der gerade von einer Reise in das Land zurückgekehrt ist. Die internationale Gemeinschaft dürfe vor den Entwicklungen im Südsudan nicht die Augen verschließen.

amerika 21Cuiabá. - Ein brasilianisches Bundesgericht, zuständig für die Großregion Amazonien, hat Anfang Dezember in einem von der Bundesstaatsanwaltschaft angestrengten Prozess in zweiter Instanz entschieden, dass das seit Ende 2015 in Betrieb befindliche Wasserkraftwerk Teles Pires am gleichnamigen Fluss die Rechte der vom Staudamm betroffenen Indigenen Kayabi, Munduruku und Apiaká verletzt. Das Gericht ordnete an, dass die Indigenen gemäß der freien, vorherigen und informierten Zustimmung nach der Definition der ILO Konvention Nr.169 befragt und um Zustimmung gebeten werden müssen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21am Montag.

rog logo neuLima. - In Peru ist die Konzentration von Besitz und Einnahmen in der Medienbranche so hoch, dass von ihr eine Gefahr für die Pressefreiheit ausgeht. Auch die Auflagenzahlen der Printmedien und die Reichweiten der digitalen Medien in dem südamerikanischen Land sind außerordentlich stark konzentriert. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) in Lima zusammen mit der peruanischen Partnerorganisation OjoPúblico vorgestellt hat.

gfbvGöttingen. - Die äthiopische Regierung wolle die Zahl der Opfer bei einem Blutbad während eines Erntedankfestes der Oromo-Volksgruppe und die Umstände ihres Todes offenbar gezielt verheimlichen, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) genau zwei Monate nach den schrecklichen Ereignissen in Äthiopien.

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