UNO

malteser internationalKöln. - "Liebe und Frieden" – das ist das Motto der Papstreise nach Myanmar, die am Sonntag beginnt. Als "Diener des Friedens", heißt es aus dem Vatikan, reist Papst Franziskus zunächst nach Myanmar und anschließend in das Nachbarland Bangladesch. Auch Malteser International hofft, dass der Papst mithelfen kann, den Dialog zwischen den Volksgruppen im mehrheitlich buddhistisch geprägten Land wieder in Gang zu bringen. Seit 16 Jahren kümmert sich Malteser International um die Gesundheit kranker und armer Bevölkerungsgruppen in Myanmar.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Nach einem bewaffneten Überfall in Bangassou im Südosten der Zentralafrikanischen Republik haben alle Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen die Stadt verlassen. Der Überfall habe sich in der Nacht zu Dienstag ereignet, teilte die Hilfsorganisation am Mittwoch in Berlin mit. Er sei lebensbedrohlich für die 58 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen gewesen. Etwa eine halbe Million Menschen seien nun fast ohne medizinische Hilfe.

amerika 21Berlin. - Mit der Umsetzung des "Plan Colombia" und der "Initiative Mérida" in Mexiko hat sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstungen und nachrichtendienstlicher Software in beiden Ländern wie niemals zuvor verstärkt. Das zeigt eine Analyse, die amerika21 am Dienstag veröffentlicht hat.

kolumbien iconBerlin. - Ein Jahr nach Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen FARC und kolumbianischer Regierung ist die humanitäre Situation in vielen Teilen Kolumbiens spürbar schlechter als im vergangenen Jahr. Regelmäßig komme es zu neuen Vertreibungen und gezielten Tötungen, den Menschen fehlten sichere Unterkünfte, ausreichend Nahrungsmittel und der Zugang zu sauberem Wasser, berichtete die Diakonie Katastrophenhilfe. Auch Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zog eine gemischte Bilanz nach einem Jahr Frieden.

gfbvGöttingen. - Nach einer Serie politisch motivierter Morde hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt und einem Bürgerkrieg in Kamerun gewarnt. In der letzten Woche wurden bei drei Mordanschlägen mutmaßlicher Befürworter einer Abspaltung der englischsprachigen Regionen vier Sicherheitskräfte getötet.

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