UNO

aktion hungerBerlin. - Zum 10. Jahrestag der Gaza-Blockade hat die Aktion gegen den Hunger eine düstere Bilanz gezogen. Vor allem die Situation der Frauen habe sich verschlechtert, berichtete die entwicklungspolitische Organisation in Berlin. Die Aktion gegen den Hunger konzentriert sich deshalb unter anderem darauf, Alleinverdienerinnen beim Aufbau eines Geschäfts zu helfen.

gfbvGöttingen. - Bundespräsident a.D. Horst Köhler ist zum UN-Sonderbeauftragten für die Westsahara berufen worden. Auf den Afrika-Kenner wartet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in der Westsahara eine "Mammut-Aufgabe". "Als neuer UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, wird eine größere Herausforderung sein als das Amt des Bundespräsidenten", sagte GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Mehr als 23 Millionen Menschen in Afrika sind akut vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Das Bündnis Gemeinsam für Afrika, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, will mit einem bundesweiten Aktionstag am 2. Juni auf diese Situation aufmerksam machen und Hilfe mobilisieren.

unicef Köln. - Die Cholera-Epidemie im Jemen hat innerhalb eines Monats mindestens 532 Menschen das Leben gekostet, darunter 109 Kinder. Dabei handele es sich nur um die bestätigten Cholera-Fälle – die tatsächlichen Opferzahlen lägen wahrscheinlich deutlich höher, berichtete das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag. Die Zahl der Verdachtsfälle sei in den vergangenen Tagen um 10.000 auf über 65.000 in die Höhe geschnellt. Täglich kommen rund 1.000 Kinder mit wässrigem Durchfall in die Gesundheitsstationen.

amerika 21Berlin. - Während in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura weiterhin täglich massive Proteste im Rahmen eines seit fast zwei Wochen andauernden Generalstreiks stattfinden, hat die demonstrierende Bevölkerung im angrenzenden Departament Chocó nach 17 Tagen nachgegeben und den Streik beigelegt. Der Generalstreik im nördlich gelegenen Verwaltungsbezirk Chocó ist für beendet erklärt worden, nachdem sich die kolumbianische Regierung dazu verpflichtet hat, Investitionen in die Infrastruktur und das Gesundheitswesen vorzunehmen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

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