UNO

venezuelaBerlin. - Angesichts der schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise in Venezuela haben MISEREOR und erlassjahr.de am Donnerstag gefordert, möglichst bald ein faires Entschuldungsverfahren auf den Weg zu bringen, das den Menschen im Land zugutekommt. "Wir appellieren an die Internationale Gemeinschaft, die Augen nicht länger vor der sich anbahnenden Hungerkrise in Venezuela zu verschließen", mahnte Almute Heider, Länderreferentin für Venezuela beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR. "Sie muss auf Präsident Maduro einwirken, endlich den humanitären Notstand auszurufen, um Hilfe aus dem Ausland und von internationalen Organisationen zu ermöglichen."

amerika 21Bogotá. -  Nachdem das Friedensabkommen mit den "Revolutionären Streitkräften Kolumbiens" (Farc) in Kraft getreten ist,  steht nun die Guerillaorganisation "Nationale Befreiungsarmee" (ELN) in Verhandlungen mit der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos, berichtete amerika21 am Donnerstag. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch den von der Regierung des Südsudan angekündigten "Nationalen Dialog" als "Farce" bezeichnet und einen umfassenden Friedensprozess angemahnt, um ein Massensterben in dem von Bürgerkrieg zerrissenen Land zu verhindern.

amerika 21Washington. - US-Präsident Donald Trump wirbt zurzeit in Lateinamerika für eine stärkere Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Bei einem Telefonat mit Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski sprachen die beiden Staatschefs darüber, "wie der Verschlimmerung der politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela begegnet werden kann", wie die spanischsprachige US-Tageszeitung El Nuevo Herald berichtete, schrieb amerika21 am Mittwoch.

amerika 21Buenos Aires. -  Seit der ersten Versammlung am 30. April 1977 suchen die Madres de Plaza de Mayo ihre Kinder und Verwandten, die in den 1970er und 1980er Jahren in Argentinien auf Befehl der machthabenden Militärs entführt, gefoltert und ermordet wurden. Bis heute demonstrieren sie jeden Donnerstag vor dem Regierungssitz in Buenos Aires, berichtete amerika21 anlässlich des 40-Jährigen Bestehens der Protestgruppe.

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