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misereorAachen. - Vor dem umstrittenen Unabhängigkeits-Referendum der kurdischen Autonomiegebiete am 25. September hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR von der deutschen Bundesregierung gefordert, ein besonderes Augenmerk auf die Überwindung der gesellschaftlichen Gräben und den Schutz von Minderheiten in der Region zu richten. 

zfd Bonn. - Wie entscheidend Gewaltprävention und zivilgesellschaftliche Arbeit in Friedensprozessen sind, zeigt der Zivile Friedensdienst anlässlich des Weltfriedenstages der Vereinten Nationen (21. September) am Beispiel von Kolumbien. In der Region Chocó gelingt es durch die Wiederbelebung einer interethnischen Kommission, Gewalt einzudämmen und Konflikte friedlich zu regeln. Die Zusammenarbeit führte sogar dazu, dass die Anliegen der ethnischen Minderheiten als "Capítulo Étnico" in das Friedensabkommen von 2016 eingingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt. "50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21Caracas. -  In Venezuela könnte es nach mehreren Anläufen nun doch zu nachhaltigen politischen Gesprächen zwischen Regierung und Opposition kommen - auch durch die Unterstützung aus der Region. Am Freitag hat in diesem Zusammenhang der Vorstand des Parlaments der Mercosur-Staaten Venezuela besucht, berichtete amerika21 am Montag,

fianBerlin. - Eine Delegation aus 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und LandexpertInnen hat im September im Nordosten Brasiliens umfassende Schäden durch Soja-Monokulturen und Landgrabbing dokumentiert. Die von der „"Caravana Matopiba" angehörten Betroffenen in den Gemeinden Melancias, Baixão Fechado, Sete Lagoas, Brejo das Meninas und Santa Fé berichten von Wasserknappheit, Abholzungen, Pestizid-Verschmutzungen und schweren Gesundheitsschäden.

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