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rog logoBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die pakistanische Regierung am Freitag aufgefordert, das Verschwinden von fünf Bloggern schnell und lückenlos aufzuklären. Sie waren Anfang Januar in der Nähe der Stadt Lahore und in der Hauptstadt Islamabad verschwunden. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Die Blogger haben ROG zufolge in der Vergangenheit den Einfluss der pakistanischen Armee und das Erstarken des religiösen Extremismus kritisiert. In sozialen Medien wird ihnen Gotteslästerei vorgeworfen. Blasphemie kann in Pakistan mit der Todesstrafe geahndet werden.

amerika 21Caracas. - Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat eine neue Strategie zur "Bekämpfung der Unsicherheit" in dem südamerikanischen Land vorgestellt. Sie beinhaltet sechs Aktionslinien, die von Präventionsmaßnahmen bis zur Verstärkung der Polizeipräsenz reichen. Das hat amerika21 am Freitag berichtet. 

amerika 21Washington/Santiago de Chile.-  In einer seiner ersten Amtshandlungen hat der neue US-Präsident Donald Trump sein Wahlkampfversprechen wahr gemacht, aus dem Trans-Pazifischen Freihandelsabkommen (TPP) auszutreten, und ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Trump möchte stattdessen bilaterale Handelsabkommen abschließen und das nordamerikanische Abkommen NAFTA mit Mexiko und Kanada neu verhandeln. Das hat das Lateinamerikaportal amerika21 am Mittwoch berichtet.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch davor gewarnt, vorschnell den Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria und seinen Nachbarländern für beendet zu erklären. "Die radikal-islamische Terrororganisation ist zwar stark geschwächt, aber noch immer äußerst gefährlich", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

unicefKöln. - Rund 100 Tage nach der Offensive zur Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul haben die Kämpfe im Ostteil der Stadt so weit nachgelassen, dass 30 Schulen wieder den Betrieb aufnehmen konnten. 16.000 Schülerinnen und Schüler in Ost-Mossul gehen mit Unterstützung von UNICEF jetzt wieder zur Schule. Währenddessen warnt UNICEF gemeinsam mit anderen internationalen Hilfsorganisationen vor der Zuspitzung der Lage von rund 750.000 Zivilisten im Westteil von Mossul.

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