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uno fluechtlingshilfeBonn. - Aufgrund der schwierigen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Venezuela verlassen immer mehr Menschen das Land. Seit dem Jahr 2014 suchten bereits über 1,5 Millionen Venezolaner, also etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung Venezuelas, Schutz in den Nachbarstaaten. Aktuell seien es rund 4.000 Personen, die jeden Tag die Grenzen überqueren, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe. Die Neuankömmlinge brauchten dringend Unterkünfte, Nahrung und medizinische Hilfe.

amerika 21Caracas. - US-Vizepräsident Mike Pence hat neue Sanktionen der USA gegen Venezuela angekündigt. Diese betreffen 20 Firmen und drei venezolanische Staatsbürger, darunter einen ehemaligen Funktionär des Inlandsgeheimdienstes Sebin. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

misereorAachen. - Vor unkalkulierbaren Folgen für Mensch und Umwelt durch die Produktion von Zement in Indonesien hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR gewarnt. Nach Angaben von Mokh Sobirin von der Nichtregierungsorganisation Yayasan Desantara haben Unternehmen aus dem In- und  Ausland das Kendeng-Gebirge im Norden von Zentraljava als besonders ergiebiges Gebiet für die Produktion des begehrten Baustoffs im Visier.

Berlin. - Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben vor einer gefährlichen Entwicklung im Nahen Osten gewarnt. Sie könne jederzeit zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Israel, den USA und dem Iran und einer weiteren nuklearen Aufrüstung führen. Die Ärzteorganisation forderte die Bundesregierung und die Europäische Union auf, alle diplomatischen Bemühungen zu unternehmen, um die USA, Israel und den Iran von weiteren Eskalationsschritten abzuhalten und das Atomabkommen mit dem Iran zu stärken statt zu schwächen. 

Berlin. - Anlässlich des Staatsbesuchs des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Deutschland haben Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen deutlich stärkere Anstrengungen der kolumbianischen Regierung zur Umsetzung des Friedensvertrages gefordert. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung sei ein historischer Schritt gewesen. Doch die mangelnde Umsetzung des Friedensvertrages gerade auf Seiten der kolumbianischen Regierung gefährde den gesamten Friedensprozess, so die NGOs. 

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