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amerika 21Berlin. - Während in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura weiterhin täglich massive Proteste im Rahmen eines seit fast zwei Wochen andauernden Generalstreiks stattfinden, hat die demonstrierende Bevölkerung im angrenzenden Departament Chocó nach 17 Tagen nachgegeben und den Streik beigelegt. Der Generalstreik im nördlich gelegenen Verwaltungsbezirk Chocó ist für beendet erklärt worden, nachdem sich die kolumbianische Regierung dazu verpflichtet hat, Investitionen in die Infrastruktur und das Gesundheitswesen vorzunehmen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

gfbvGöttingen. - Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Südosten Nigerias gewarnt. In einem 75-seitigen neuen Menschenrechtsreport dokumentiert die GfbV die Erschießung von 180 Unterstützern von Pro-Biafra-Bewegungen und die Festnahme von 1.244 Biafra-Aktivisten seit August 2015.

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Berlin. - Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und Google haben am Montag eine neue Website veröffentlicht, die Internetnutzern auf der ganzen Welt einen informativen und eindrücklichen Einblick in die syrische Flüchtlingskrise eröffnen soll. Im Zentrum stehen dabei die erschreckenden menschlichen Kosten, aber auch die humanitäre Unterstützung der Weltgemeinschaft für Millionen syrische Familien, die vor Krieg und Verfolgung flohen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor dem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten in Mali. "In der Mitte und im Norden des westafrikanischen Landes schüchtern extremistische Terrorgruppen die Zivilbevölkerung massiv ein und bedrängen die Armee und UN-Friedenstruppen immer stärker. So verbieten sie den Verkauf von Zigaretten oder das Fußballspielen und verbannen unverheiratete Paare aus der Öffentlichkeit", berichtete GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

amerika 21Berlin.- In Brasilien werden fragwürdige Unternehmen und mutmaßlich kriminelle Akteure scheinbar durch Darlehen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit begünstigt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag. Die Millionenkredite der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) waren bereits Thema bei einem Fachgespräch im Bundestag und parlamentarischen Anfragen. Doch das Entwicklungsministerium unter Leitung von Minister Gerd Müller (CSU) wiegele, laut amerika21 ab.

amerika 21Salta, Jujuy -  Eine neue Handy-App, die Menschen in Argentinien vor sexuellen Übergriffen schützen soll, wird immer mehr genutzt. Über 40.000 Mal wurde die von jungen Leuten aus Salta in der Provinz Juyuy entwickelte Anwendung namens "Angela te protege" (Angela beschützt dich) bereits heruntergeladen. Sie bietet mehrere Funktionen, die für einen sichereren (Heim)Weg sorgen sollen, berichtete amerika21 am Montag.

venezuelaBerlin. - Angesichts der schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise in Venezuela haben MISEREOR und erlassjahr.de am Donnerstag gefordert, möglichst bald ein faires Entschuldungsverfahren auf den Weg zu bringen, das den Menschen im Land zugutekommt. "Wir appellieren an die Internationale Gemeinschaft, die Augen nicht länger vor der sich anbahnenden Hungerkrise in Venezuela zu verschließen", mahnte Almute Heider, Länderreferentin für Venezuela beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR. "Sie muss auf Präsident Maduro einwirken, endlich den humanitären Notstand auszurufen, um Hilfe aus dem Ausland und von internationalen Organisationen zu ermöglichen."

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