USA

aerzte ohne grenzenBerlin. - Nach einem bewaffneten Überfall in Bangassou im Südosten der Zentralafrikanischen Republik haben alle Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen die Stadt verlassen. Der Überfall habe sich in der Nacht zu Dienstag ereignet, teilte die Hilfsorganisation am Mittwoch in Berlin mit. Er sei lebensbedrohlich für die 58 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen gewesen. Etwa eine halbe Million Menschen seien nun fast ohne medizinische Hilfe.

kolumbien iconBerlin. - Ein Jahr nach Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen FARC und kolumbianischer Regierung ist die humanitäre Situation in vielen Teilen Kolumbiens spürbar schlechter als im vergangenen Jahr. Regelmäßig komme es zu neuen Vertreibungen und gezielten Tötungen, den Menschen fehlten sichere Unterkünfte, ausreichend Nahrungsmittel und der Zugang zu sauberem Wasser, berichtete die Diakonie Katastrophenhilfe. Auch Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zog eine gemischte Bilanz nach einem Jahr Frieden.

amerika 21Berlin. - Mit der Umsetzung des "Plan Colombia" und der "Initiative Mérida" in Mexiko hat sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstungen und nachrichtendienstlicher Software in beiden Ländern wie niemals zuvor verstärkt. Das zeigt eine Analyse, die amerika21 am Dienstag veröffentlicht hat.

gfbvGöttingen. - Nach einer Serie politisch motivierter Morde hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt und einem Bürgerkrieg in Kamerun gewarnt. In der letzten Woche wurden bei drei Mordanschlägen mutmaßlicher Befürworter einer Abspaltung der englischsprachigen Regionen vier Sicherheitskräfte getötet.

amerika 21Caracas. - Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat einen Plan zur Umstrukturierung der Auslandsschulden des südamerikanischen Landes angekündigt. Das hat amerika21 am Mittwoch berichtet.

amerika 21Tegucigalpa. - "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. Amerika21 berichtete am Freitag über die aktuelle Situation in Honduras.

amerika 21Bogotá. - Im Pazifik-Department Chocó hat die Nationale Befreiungsarmee (ELN) den indigenen Gouverneur Aulio Isarama Forastero ermordet, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag. Nach Angaben der ELN wurde Isarama der Kollaboration mit dem Militär bezichtigt und hatte daher befragt werden sollen.

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