Internationales

handicapMünchen. - Anfang 2017 hat Handicap International mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Menschen, die in ihre Heimatorte zurückkehren, vor Unfällen zu bewahren. Der Irak ist eines der am meisten durch Kriegsreste verseuchten Länder der Welt. In den letzten dreißig Jahren wurde das Land durch eine Reihe von Konflikten schwer belastet, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben.

oenz 100Berlin. - Schwere Kämpfe in der Provinz Kasai in der Demokratischen Republik Kongo verursachen Fluchtwellen und Hunderte von zivilen Opfern. Deutschland und die EU müssen von der kongolesischen Regierung fordern, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und Menschenrechtsverletzungen seitens der Armee zu verurteilen und strafrechtlich zu ahnden sowie weitere zu unterbinden. Dazu hat das Ökumenisches Netz Zentralafrika am Dienstag aufgerufen.

amerika 21Quito. - Der Vorsitzende des Nationalen Wahlrates von Ecuador (CNE), Juan Pablo Pozo, hat bekannt gegeben, dass am 2. April ein zweiter Wahlgang für die Präsidentenwahl stattfinden wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. Nach der Auszählung von 99,44 Prozent der Stimmen lag der Kandidat der regierenden Alianza País, Lenín Moreno, mit 39,35 Prozent knapp unter der erforderlichen 40 Prozent-Marke.

amerika 21Rom. - Der Präsident der Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), José Graziano da Silva, hat Boliviens Staatschef Evo Morales bei einem Treffen in Rom Unterstützung für Wasserversorgungs- und Bewässerungsprojekte zugesagt. Bolivien ist seit zwei Jahren von einer verheerenden Dürre betroffen. Das hat amerika21 am Dienstag berichtet.

rog logoBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Regierung Venezuelas aufgefordert, Journalisten nicht länger bei der Berichterstattung über Korruptionsvorwürfe und Proteste zu behindern. Immer wieder seien ausländische Journalisten ausgewiesen worden, die zu diesen Themen arbeiten wollten. Ihre einheimischen Kollegen seien vielfach eingeschüchtert worden, wenn sie über politisch heikle Themen recherchierten.

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