Internationales

amerika 21Bogotá. - Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat eingestanden, dass bei der Umsetzung der im Friedensabkommen mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc) vereinbarten Entwaffnung und Wiedereingliederung der Guerilla in das zivile Leben massive Mängel und Missstände bestehen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Tegucigalpa. - In Honduras ist erneut ein indigener Aktivist ermordet worden. Wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtete, wurde José de los Santos Sevilla am 17. Februar in seinem Haus in der Region Montaña de la Flor im Department Francisco Morazan erschossen. Sevilla war Lehrer und führendes Gemeindemitglied der indigenen Tolupán-Gemeinschaft, der rund 20.000 Menschen angehören. Die polizeilichen Ermittlungen konnten bisher weder Zusammenhänge noch Tatverdächtige ermitteln.

amerika 21Quito. - Der Nationale Wahlrat von Ecuador (CNE) hat bekanntgegeben, dass sich die Bestätigung der endgültigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bis Mittwoch verzögern wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet. Juan Pablo Pozo, der Vorsitzende des CNE, erklärte, es sei bei etwa fünf Prozent der Wahlzettel zu "numerischen Inkonsistenzen" gekommen. Auch hätten bei einem geringen Prozentsatz der Wahlzettel die Unterschriften der zuständigen Wahlleiter gefehlt.

misereorAachen. - Angesichts der verheerenden humanitären Lage in Syrien hat MISEREOR gefordert, den Schutz der Zivilbevölkerung als dringendste Aufgabe der Völkergemeinschaft anzusehen. Die Situation in Syrien im beginnenden siebten Jahr des Krieges sei dramatisch, berichtete das katholische Hilfswerk am Dienstag in Aachen. 13,5 Millionen Menschen, darunter 5,6 Millionen Kinder, benötigten dringend humanitäre Hilfe. 470.000 Menschen seien seit Kriegsbeginn getötet und weitere 1,9 Millionen Menschen schwer verletzt worden.

whhBonn. - Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf den Westteil der Stadt Mossul steht die Welthungerhilfe gemeinsam mit Partnern bereit, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften irakischen Stadt zu versorgen. Mehr als 750.000 Menschen leben im Westteil der Stadt und die Vereinten Nationen befürchten, dass sich zwischen 250.000 und 400.000 von ihnen auf die Flucht machen könnten. Nahrungsmittel, Wasser sowie Brennstoff sind nach Monaten der Belagerung knapp geworden.

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