Internationales

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit fast zwei Jahren tobt der Krieg im Jemen. Mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung: Mehr als zwei Millionen Menschen sind bislang aus ihren Dörfern und Städten vertrieben worden. Insgesamt seien über 18 Millionen Jemeniten auf humanitäre Hilfe angewiesen, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe am Dienstag in Bonn.

amerika 21Quito. - In den letzten Umfragen vor der Präsidentschaftswahl in Ecuador liegt der Kandidat der Regierungspartei, Lenín Moreno, mit großem Abstand vor den Bewerbern der Opposition. Moreno kommt der Agentur Perfiles de Opinión zufolge auf 43 Prozent Zustimmung, der Oppositionskandidat Guillermo Lasso der Partei Creo liegt nur bei 19 Prozent, gefolgt von der christlich-sozialen Cynthia Viteri (18 Prozent). Amerika21.de hat die Situation vor der Wahl am 19.Februar analysiert.

amerika 21Brüssel. - Die EU will bis Anfang März einen überarbeiteten Entwurf für ein Abkommen mit dem südamerikanischen Freihandelsverband Mercosur vorlegen. Ein entsprechender aktualisierter Vorschlag soll nach Angaben eines EU-Diplomaten bis Ende der ersten Märzwoche vorliegen.Das hat amerika21 am Montag berichtet.

gfbvGöttingen. - Europa muss sich viel stärker für ein Ende von Krieg, Rechtlosigkeit und Vertreibung im Westen des Sudan einsetzen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch anlässlich des zweitägigen Besuchs von 16 EU-Botschaftern in Darfur, gefordert.

oxfamBerlin. - In der Region Diffa im westafrikanischen Niger droht eine ernste Nahrungsmittelkrise. Davor hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Freitag in einem aktuellen Bericht gewarnt. Ein Grund ist die radikalislamische Gruppierung Boko Haram aus Nigeria, die auch auf der anderen Seite der Grenze in Niger operiert. Entscheidend sei jedoch der Ausnahmezustand, den die nigrische Regierung 2015 über die südöstliche Region Diffa verhängt hat. Seitdem sind die Haushaltseinkommen in der Region um bis zu neunzig Prozent eingebrochen.

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