Humanitäre Hilfe

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen wird die Seenotrettung im Mittelmeer fortsetzen. Das hat die Hilfsorganisation am Dienstag in Berlin angekündigt. "Wir werden weiter Such- und Rettungseinsätze unter der Koordination der Leitstelle für Seenotrettung in Rom (MRCC) und in Übereinstimmung mit allen relevanten internationalen Gesetzen sowie dem Seerecht durchführen", sagte Florian Westphal, Geschäftsführer der deutschen Sektion des internationalen Netzwerkes.

jemen Aden. - Von 28 Millionen Einwohnern im Jemen sind derzeit rund 17 Millionen auf Ernährungshilfe angewiesen. Davon sind 3,3 Millionen akut von Hunger bedroht. Rund 1.900 Menschen sind im Verlauf einer Cholera-Epidemie gestorben. Die Direktoren des World Food Programme (WFP), des UN Kinderhilfswerks (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) machen sich derzeit vor Ort ein Bild von der humanitären Krise. In einer gemeinsamen Erklärung berichteten sie am Mittwoch von der "schlimmsten Cholera-Epidemie der Welt inmitten der größten humanitären Krise der Welt".

aertze o gBerlin. -  Noch immer sind hunderttausende Menschen infolge des bewaffneten Konfliktes im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias nahezu vollkommen von humanitärer Hilfe abhängig. Während der Regenzeit, die noch bis August andauert, drohten einige Gebiete zusätzlich komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu werden, warnt die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

savethechildrenBerlin. - Save the Children und Watchlist on Children and Armed Conflicts haben am Donnerstag eine Dokumentation vorgelegt, die schwere Gewalt der von Saudi-Arabien geführten Allianz belegt. Allein 2016 gab es 23 Angriffe auf Kinder, Schulen oder Krankenhäuser

aktion hungerBerlin. - Das westafrikanische Land Niger ist in diesem Jahr besonders stark von der jährlichen Trockenzeit betroffen. Um den Menschen in Not zu helfen, hat Aktion gegen den Hunger die Nothilfe verstärkt. Im Süden des Landes sind 13 Prozent der Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt. Mehr als zwei Prozent leiden unter schwerer akuter Unterernährung. Diese gravierendste Form kann tödlich enden.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Sechs Millionen Menschen sind im Südsudan dem Hunger schutzlos ausgeliefert. In Kenia, Somalia und Äthiopien brauchen insgesamt mehr als 17 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, darunter mehr als 680.000 Schwangere. Darauf hat das Bündnis Gemeinsam für Afrika am Mittwoch aufmerksam gemacht.

wvBerlin. -  Der Frieden in vielen Ländern ist in Gefahr. Weltweit gibt es derzeit 38 hochgefährliche Konflikte und immer mehr Kinder wachsen in Krisenregionen auf. "Diese Kinder werden vergessen - auch von der Politik", betonte Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland am Donnerstag bei der Veröffentlichung der Jahresbilanz.

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