Humanitäre Hilfe

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die kamerunische Armee zwingt nigerianische Flüchtlinge, in das Konfliktgebiet im Nordosten Nigerias zurückzukehren. Davon hat Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch berichtet. Auch innerhalb des nigerianischen Bundesstaats Borno sind seit Jahresbeginn weitere Zehntausende auf der Flucht vor Gewalt und Unsicherheit. Die nigerianische Armee und die bewaffnete Gruppe Boko Haram bekämpfen sich in Borno seit Jahren.

gfbv 200Göttingen. - Angesichts immer neuer Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Aufständischen im Südsudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag vor einer Zuspitzung der Hungerkatastrophe in dem ostafrikanischen Land gewarnt.

care neuBerlin. - Über 17 Millionen Menschen im Jemen droht eine schwere Hungersnot. Davor hat die internationale Hilfsorganisation CARE am Montag gewarnt. "Die Situation der Menschen ist katastrophal. Viele berichten, dass ihre Kinder kaum noch etwas zu trinken und zu essen haben. Wenn Krieg und Blockaden anhalten, ist eine Hungersnot unabwendbar", mahnte CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel, der gerade aus dem Bürgerkriegsland zurückgekehrt ist.

Fcaritas 150reiburg. -  Allein zur Beseitigung der Kriegsschäden in Syrien sind nach Schätzungen der UN 330 Milliarden Euro vonnöten. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat die Bereitschaft einer großen Anzahl von Staaten, Geld zum Wiederaufbau Syriens und für die Nachbarländer zur Bewältigung der Kriegsfolgen zur Verfügung zu stellen, begrüßt.

handicapMünchen. - Die Organisation Handicap International hat anlässlich des UN Landminentags (4. April) an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Der letzte Landminenbericht vom November 2016 hat deutlich gemacht: Die Zahl der Opfer von Unfällen mit Minen und Blindgängern ist in einem Jahr um 75 Prozent gestiegen. Schuld daran ist unter anderem die massive und systematische Bombardierung mit explosiven Waffen in bewohnten Gebieten im Irak, in Syrien, im Jemen oder in der Ukraine.

careBonn. - Millionen Menschen in Somalia und Jemen droht aufgrund fehlender finanzieller Mittel für Hilfsmaßnahmen der Hungertod, warnt die internationale Hilfsorganisation CARE. Aus Somalia berichteten CARE-Mitarbeiter am Mittwoch von zahlreichen Todesfällen durch Mangelernährung und von Wasser übertragenen Krankheiten. Im Bürgerkriegsland Jemen sind 17 Millionen Menschen von Nahrungsmittelunsicherheit betroffen.

caritas 150Freiburg. -  Nach den erneut schweren Kämpfen in Mossul hat die Caritas Irak ihre Überlebenshilfe in der Region auf die Bewohner der nordirakischen Stadt ausgeweitet. 2000 Menschen sollen im Ostteil von Mossul mit Lebensmitteln versorgt werden. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellt für die akute Nothilfe ihrer lokalen Partner im Großraum Mossul insgesamt 500.000 Euro bereit.

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