Humanitäre Hilfe

wvArua. - Während sich der Krieg im Südsudan eher ausbreitet als abschwächt, hält das Nachbarland Uganda seine Grenzen offen und gewährt inzwischen mehr als einer Million Flüchtlingen ein dauerhaftes Bleiberecht, inklusive Zugang zu einer Grundversorgung durch Hilfsprogramme, berichtete World Vision am Donnerstag.

caritas Freiburg. - Mit Bestürzung und großer Trauer hat der Deutsche Caritasverband in dieser Woche den Tod von drei Caritas-Mitarbeitern in Afghanistan zur Kenntnis nehmen müssen. Die drei afghanischen Mitarbeiter der Caritas USA waren am Montag auf dem Rückweg von einem Einsatz in der Provinz Ghor aus dem Hinterhalt heraus von zwei Männern erschossen worden; ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt. Die Täter konnten fliehen. Das hat Caritas international am Mittwoch in Freiburg mitgeteilt.

caritas 200 neuFreiburg. - Die starken Regenfälle während der Monsunzeit treffen die Menschen im Nordosten Indiens in diesem Jahr besonders schwer. Rund 1,7 Millionen Menschen sind allein im Bundestaat Assam von den Überschwemmungen betroffen. 200.000 Personen mussten dort ihre Häuser verlassen und in einem der Notlager Zuflucht suchen, berichtete Cartitas am Dienstag.

cbmBensheim. - Es ist die erste Smartphone-Anwendung dieser Art und zeigt, wie technische Entwicklungen dazu beitragen können, Menschen in Not zu helfen: Zum Welttag der Humanitären Hilfe am Samstag (19. August) stellt die Christoffel-Blindenmission (CBM) eine neue App bereit, die vor allem in Katastrophengebieten weltweit zum Einsatz kommen soll. Sie gibt Helferinnen und Helfern vor Ort leicht anzuwendende Tipps, wie sie auch Menschen mit Behinderungen Zugang zu lebenswichtiger Hilfe ermöglichen können. 

careBerlin. - Ein Jahr nach der Schließung des internationalen Flughafens Sanaa im Jemen haben CARE und weitere Hilfsorganisationen gefordert, die Beschränkungen für den jemenitischen Luftraum umgehend aufzuheben und den Hauptflughafen sofort wieder zu öffnen. Die jemenitische Bevölkerung leide unter mangelnden Hilfslieferungen und könne nicht zur medizinischen Behandlung ins Ausland.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen wird die Seenotrettung im Mittelmeer fortsetzen. Das hat die Hilfsorganisation am Dienstag in Berlin angekündigt. "Wir werden weiter Such- und Rettungseinsätze unter der Koordination der Leitstelle für Seenotrettung in Rom (MRCC) und in Übereinstimmung mit allen relevanten internationalen Gesetzen sowie dem Seerecht durchführen", sagte Florian Westphal, Geschäftsführer der deutschen Sektion des internationalen Netzwerkes.

jemen Aden. - Von 28 Millionen Einwohnern im Jemen sind derzeit rund 17 Millionen auf Ernährungshilfe angewiesen. Davon sind 3,3 Millionen akut von Hunger bedroht. Rund 1.900 Menschen sind im Verlauf einer Cholera-Epidemie gestorben. Die Direktoren des World Food Programme (WFP), des UN Kinderhilfswerks (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) machen sich derzeit vor Ort ein Bild von der humanitären Krise. In einer gemeinsamen Erklärung berichteten sie am Mittwoch von der "schlimmsten Cholera-Epidemie der Welt inmitten der größten humanitären Krise der Welt".

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