Humanitäre Hilfe

syrien 100Berlin. - Seit sechs Jahren sind die Menschen in Syrien Opfer eines Konflikts, der von ungezielten Bombenangriffen von seltener Intensität geprägt ist. Allein zwischen September und Dezember 2016 gab es pro Tag durchschnittlich 94 Angriffe mit Explosivwaffen. Das haben die Organisationen Handicap International und Caritas am Mittwoch berichtet.

greenpeaceTokyo. - Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammen fasst und der am Dienstag in Tokyo veröffentlicht wurde. Der Report beleuchtet die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen.

aertze o gSanaa. - Nach sechs Monaten sind Teams von Ärzte ohne Grenzen am Freitag in das Krankenhaus von Hajdan im Gouvernement Saada zurückgekehrt. Die Organisation hatte sich wegen der Bombardierung des Krankenhauses von Ärzte ohne Grenzen in Abs aus dem Norden des Jemen zurückgezogen.

whhBonn. - In Afrika bahnt sich eine Hungerkatastrophe noch größeren Ausmaßes an als während der Hungerkrise von 2010/2011 am Horn von Afrika. Die Welthungerhilfe hat daher 500.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt, um den Opfern der Dürre zu helfen. Das Geld werde für Nothilfemaßnahmen in Äthiopien, Kenia und Somaliland eingesetzt, teilte die Hilfsorganisation am Donnerstag in Bonn mit. Diese drei Länder am Horn von Afrika leiden derzeit besonders unter einer schweren Dürre, die die Existenz von mehr als elf Millionen Menschen bedroht.

Berlin. - In Teilen Ostafrikas droht eine Hungersnot. Allein im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen fünf Millionen Menschen auf die Unterstützung mit Lebensmitteln angewiesen. Eine Hungersnot wurde offiziell für einen Teil des Landes ausgerufen. In Somalia ist die Zahl der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind,  aufgrund der Dürre auf über sechs Millionen angestiegen.

Berlin. - Die Tschadsee-Region benötigt dringend internationale Unterstützung in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, um eine der aktuell größten humanitären Krisen in Afrika zu bewältigen. Im Vorfeld der Geberkonferenz am Freitag (24. Februar) in Oslo rufen die Vereinten Nationen und internationale Hilfswerke in einem gemeinsamen Aufruf dazu auf, Hilfen zur Rettung von Menschenleben sofort umzusetzen.

nothilfe aethiopienBerlin. - Für Teile des Südsudan haben die Vereinten Nationen eine offizielle Hungersnot ausgerufen. Aber auch in anderen Regionen Ostafrikas haben Konflikte oder extreme Dürren zu schweren Nahrungsmittelkrisen geführt. Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage haben Hilfswerke ihre humanitären Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gebiete jetzt verstärkt und die deutsche Bevölkerung um Unterstützung gebeten.

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