Humanitäre Hilfe

care neuGaziantep. - Angesichts der seit Tagen anhaltenden intensiven Kampfhandlungen im syrischen Aleppo hat die Hilfsorganisation CARE am Donnerstag ein sofortiges Ende der Angriffe auf Zivilisten gefordert. "Uns gehen die Worte aus, um das abscheuliche Vorgehen gegen die Bevölkerung zu beschreiben", berichtet Christina Northey, CARE-Länderdirektorin in der Türkei und zuständig für die Unterstützung von Partnerorganisationen in Syrien.

behBerlin. - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat Verstärkung bekommen: Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe ist neues Mitglied. Die bisherigen Mitglieder Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe haben dies einstimmig beschlossen.

wvAleppo - Die Hilfsorganisation World Vision hat sich am Dienstag auf die dringend benötigte Verteilung von medizinischen Produkten im Osten von Aleppo vorbereitet. Tausende sind bereits vor den seit einem Monat stärker gewordenen Kämpfen geflohen. Rund 250.000 Menschen benötigen Hilfe.

savethechildrenBerlin. - Save the Children hat eine sofortige international überwachte 72-stündige Feuerpause gefordert, um Zugang für humanitäre Hilfe nach Ost-Aleppo zu ermöglichen und Kranke und Verletzte evakuieren zu können. Die UN und oppositionelle Gruppen haben dem ungehinderten Zugang eines Hilfskonvois zugestimmt, der beginnen kann, sobald sich alle Parteien auf einen Waffenstillstand geeinigt haben.

handicapBerlin. - Unfälle mit Landminen und explosiven Kriegsresten sind um Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent angestiegen. Das ist das Resultat des Landminenberichts 2016, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Im Berichtszeitraum wurden mindestens 6.461 Menschen getötet oder verletzt – die Dunkelziffer liegt noch deutlich höher. Besonders viele Unfälle gab es in den aktuellen Konfliktgebieten Afghanistan, Libyen, Syrien, Ukraine und Jemen.

misereorAachen. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR warnt vor einer humanitären Katastrophe im Südsudan. "Die Situation im Land ist brandgefährlich und eine weitere Eskalation bis hin zum Genozid kann definitiv nicht ausgeschlossen werden", berichtete Sebastian Kämpf, der als Berater MISEREORs in der südsudanesischen Diözese Wau arbeitet. "Eine solche Eskalation liegt nicht nur im Bereich des Möglichen, sie ist sogar wahrscheinlich, wenn niemand von außen ernsthaft interveniert!"

syrienRom. - Die Nahrungsmittelproduktion in Syrien hat ein Rekordtief erreicht. Das haben die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) und das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (WFP) am Dienstag in Rom berichtet. Ursache sei, dass die weitverbreitete Unsicherheit und schlechte Wetterbedingungen in Teilen des Landes den Zugang zu Anbauflächen, landwirtschaftlicher Ausrüstung und Märkten weiter störten. Für die Bauern werde es immer schwieriger, ihre Betriebe zu erhalten und das kriegsgeplagte Land zu ernähren.

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