Humanitäre Hilfe

unicef irak mossul

Mossul. - Mehr als 500.000 Kinder und ihre Familien sind laut UNICEF in den kommenden Wochen in der irakischen Stadt Mossul in extremer Gefahr. UNICEF hat dazu aufgerufen, bei der Rückeroberung der Millionenstadt die Kinder besonders zu schützen. "Die Kinder in Mossul haben bereits in den vergangenen zwei Jahren schwer gelitten. Jetzt könnten viele vertrieben werden, zwischen die Frontlinien oder ins Kreuzfeuer geraten", erklärte der Leiter von UNICEF Irak, Peter Hawkins.

whhBonn. - Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf Mossul am Montag bereitet sich die Welthungerhilfe darauf vor, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften Stadt zu versorgen. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass sich bis zu einer Million Menschen und mehr auf die Flucht begeben könnten. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen und anderen Hilfsorganisationen hat die Welthungerhilfe seit Wochen intensive Pläne erarbeitet, wie die große Zahl an Flüchtlingen aus Mossul in den umliegenden Gebieten versorgt werden können.

irak mossul oxfam2016

Berlin. - Die bevorstehende Militäroffensive zur Rückeroberung der bisher vom sogenannten Islamischen Staat kontrollierten nordirakischen Stadt Mossul bringt Hunderttausende Zivilisten in Lebensgefahr. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat am Freitag alle Kriegsparteien aufgefordert, größtmögliche Rücksicht auf die Zivilbevölkerung zu nehmen, sichere Fluchtwege freizuhalten und ausreichend Aufnahmemöglichkeiten bereitzustellen.

Berlin. -  Angesichts der weltweiten Zunahme von Naturkatastrophen und komplexer werdenden Kriegen und Gewaltkonflikten, gewinnt die Humanitäre Hilfe stetig an Bedeutung. Dieser Bedeutungszuwachs findet jedoch bislang in Deutschland weder in der öffentlichen Diskussion um Rolle und Wirksamkeit der Humanitären Hilfe seinen angemessenen  Widerhall, noch ist das Politikfeld mit den entsprechenden finanziellen Mitteln und Werkzeugen ausgestattet. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige neue Studie, die am Freitag von Ärzte ohne Grenzen, Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam in Berlin veröffentlicht wurde.

haiti 330Berlin. - Mehr als 1.000 Menschen sind nach Angaben der Behörden durch den Wirbelsturm "Matthew" in Haiti ums Leben gekommen. Von den verheerenden Auswirkungen des Hurrikans sind allein in Cité Soleil und Tabarre, den Elendsvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince, mehr als eine halbe Million Menschen betroffen. Die internationale Hilfe für die Opfer der Katastrophe ist inzwischen angelaufen. Die Helfer befürchten insbesondere die Ausbreitung von Krankheiten wie der Cholera.

haiti 330Port-au-Prince. -  Hurrikan "Matthew" hat in Haiti weit mehr Opfer gefordert als zunächst angenommen. Bislang sind in dem Karibikstaat laut offiziellen Angaben mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen. Auch die Schäden an der ohnehin schwachen Infrastruktur sind noch schwerer als erwartet. Während das gesamte Ausmaß der Zerstörung noch erhoben wird, haben die Hilfsorganisationen mit der Nothilfe begonnen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 350.000 Menschen von den Folgen des Wirbelsturms Matthew betroffen. 

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Port-au-Prince. - Der Tropensturm Matthew hat auf Haiti schwere Schäden angerichtet. Nach Angaben  von World Vision wurden vor allem im Süden des Landes Tausende Häuser zerstört. Zudem drohe der Ausbruch von Krankheiten durch verschmutztes Wasser. Einige Teile des Südens sind laut CARE von der Kommunikation abgeschnitten, das genaue Ausmaß der Zerstörung könne erst im Laufe des Tages bemessen werden.

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