Humanitäre Hilfe

syrien 100Berlin. - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist dabei gescheitert, die Menschen in Syrien zu schützen. 223 internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs), darunter CARE, Oxfam, Malteser International und Save the Children haben daher die UN-Mitgliedsstaaten am Freitag dazu gedrängt, eine Dringlichkeitssitzung der UN-Generalversammlung einzuberufen. Diese soll die Kriegsparteien auffordern, die unmenschlichen und völkerrechtswidrigen Angriffe auf Aleppo und andere Orte in Syrien zu beenden sowie sofortigen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen.

care neuGaziantep. - Angesichts der seit Tagen anhaltenden intensiven Kampfhandlungen im syrischen Aleppo hat die Hilfsorganisation CARE am Donnerstag ein sofortiges Ende der Angriffe auf Zivilisten gefordert. "Uns gehen die Worte aus, um das abscheuliche Vorgehen gegen die Bevölkerung zu beschreiben", berichtet Christina Northey, CARE-Länderdirektorin in der Türkei und zuständig für die Unterstützung von Partnerorganisationen in Syrien.

behBerlin. - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat Verstärkung bekommen: Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe ist neues Mitglied. Die bisherigen Mitglieder Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe haben dies einstimmig beschlossen.

wvAleppo - Die Hilfsorganisation World Vision hat sich am Dienstag auf die dringend benötigte Verteilung von medizinischen Produkten im Osten von Aleppo vorbereitet. Tausende sind bereits vor den seit einem Monat stärker gewordenen Kämpfen geflohen. Rund 250.000 Menschen benötigen Hilfe.

savethechildrenBerlin. - Save the Children hat eine sofortige international überwachte 72-stündige Feuerpause gefordert, um Zugang für humanitäre Hilfe nach Ost-Aleppo zu ermöglichen und Kranke und Verletzte evakuieren zu können. Die UN und oppositionelle Gruppen haben dem ungehinderten Zugang eines Hilfskonvois zugestimmt, der beginnen kann, sobald sich alle Parteien auf einen Waffenstillstand geeinigt haben.

handicapBerlin. - Unfälle mit Landminen und explosiven Kriegsresten sind um Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent angestiegen. Das ist das Resultat des Landminenberichts 2016, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Im Berichtszeitraum wurden mindestens 6.461 Menschen getötet oder verletzt – die Dunkelziffer liegt noch deutlich höher. Besonders viele Unfälle gab es in den aktuellen Konfliktgebieten Afghanistan, Libyen, Syrien, Ukraine und Jemen.

misereorAachen. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR warnt vor einer humanitären Katastrophe im Südsudan. "Die Situation im Land ist brandgefährlich und eine weitere Eskalation bis hin zum Genozid kann definitiv nicht ausgeschlossen werden", berichtete Sebastian Kämpf, der als Berater MISEREORs in der südsudanesischen Diözese Wau arbeitet. "Eine solche Eskalation liegt nicht nur im Bereich des Möglichen, sie ist sogar wahrscheinlich, wenn niemand von außen ernsthaft interveniert!"

Back to Top