Humanitäre Hilfe

handicapMünchen. - Die Organisation Handicap International hat anlässlich des UN Landminentags (4. April) an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Der letzte Landminenbericht vom November 2016 hat deutlich gemacht: Die Zahl der Opfer von Unfällen mit Minen und Blindgängern ist in einem Jahr um 75 Prozent gestiegen. Schuld daran ist unter anderem die massive und systematische Bombardierung mit explosiven Waffen in bewohnten Gebieten im Irak, in Syrien, im Jemen oder in der Ukraine.

careBonn. - Millionen Menschen in Somalia und Jemen droht aufgrund fehlender finanzieller Mittel für Hilfsmaßnahmen der Hungertod, warnt die internationale Hilfsorganisation CARE. Aus Somalia berichteten CARE-Mitarbeiter am Mittwoch von zahlreichen Todesfällen durch Mangelernährung und von Wasser übertragenen Krankheiten. Im Bürgerkriegsland Jemen sind 17 Millionen Menschen von Nahrungsmittelunsicherheit betroffen.

caritas 150Freiburg. -  Nach den erneut schweren Kämpfen in Mossul hat die Caritas Irak ihre Überlebenshilfe in der Region auf die Bewohner der nordirakischen Stadt ausgeweitet. 2000 Menschen sollen im Ostteil von Mossul mit Lebensmitteln versorgt werden. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellt für die akute Nothilfe ihrer lokalen Partner im Großraum Mossul insgesamt 500.000 Euro bereit.

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Köln. - Schwer mangelernährte Kinder im Nordosten Nigerias, Somalia, Südsudan und Jemen sind zusätzlich durch Wasserknappheit, unhygienische Lebensbedingungen und Krankheiten bedroht. In den Hungerregionen beziehen nach Angaben von UNICEF fast 27 Millionen Menschen Trinkwasser aus unsauberen Quellen. Die Folge sind Durchfallerkrankungen, die für mangelernährte Kinder tödlich sein können, berichtete das Kinderhilfswerk am Mittwoch.

Berlin. - "Millionen Menschen am Horn von Afrika droht der Hungertod." Mit diesen Worten haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Dienstag auf die dramatische Situation im östlichen Afrika aufmerksam gemacht. Eine langanhaltende Dürreperiode in der gesamten Region und der Bürgerkrieg im Südsudan haben zu erheblichen Ernteausfällen geführt. "Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Menschen an Entkräftung und Unterernährung sterben", so die Repräsentanten der beiden großen Kirchen in Deutschland.

planHamburg. - Die Hungerkrise im Südsudan spitzt sich dramatisch zu. Die Kinderhilfsorganisation Plan International hat am Dienstag gewarnt, dass die Zeit für die Hilfe davonläuft - und dass umgehend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Leben und die Rechte von Millionen Kindern zu schützen.

unicef neu 150Sanaa. - Zwei Jahre nach dem Ausbruch des Krieges leiden im Jemen hunderttausende Kinder an wachsender Armut, Hunger und Krankheiten. UNICEF appelliert eindringlich an die Konfliktparteien und die internationale Gemeinschaft, eine Hungersnot zu verhindern und die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern sicher zu stellen.

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