Humanitäre Hilfe

Erdbeben in PakistanIslamabad/Düsseldorf (epo) - Die starken Schneefälle im Norden Pakistans verschärfen die Situation für die Überlebenden des Erdbebens vom 8. Oktober. Bei der Katastrophe starben fast 80.000 Menschen, mehr als zwei Millionen wurden obdachlos. Auch drei Monate nach der Erdbebenkatastrophe brauchen die Opfer dringend Hilfe. Die Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not ruft zu weiteren Spenden auf.

Erdbeben in Pakistan. Foto: HilbrechtBerlin (epo). - Mehr als 20 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften nehmen vom 16. bis 18. Januar an einem Gebertreffen in Pakistan teil, um weitere Hilfsmaßnahmen für die Erdbebenopfer in Pakistan zu ermöglichen. Den Opfern in den Bergregionen fehlt es noch immer an dringend benötigten Hilfsgütern wie Winterzelte, Wellblech und Wolldecken. Mangelnder Schutz vor der Kälte und schlechte hygienische Bedingungen haben nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes in den vergangenen Tagen zudem zu einer Zunahme an Lungeninfektionen und Durchfall geführt.

CAREBonn (epo). - Der Vorsitzende von CARE International Deutschland, Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, hat angesichts der sich zuspitzenden Hungerkrise in Kenia eine Soforthilfe von 50.000 Euro aus Eigenmittel angekündigt: "CARE arbeitet seit langem in Kenia und repariert im besonders betroffenen Norden des Landes versiegte und beschädigte Wasserstellen. CARE  wird außerdem nach Möglichkeiten suchen, gemeinsam mit dem   Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen weitere Transportmittel für Hilfsgüter bereitzustellen."

DRKBerlin (epo). - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen dringenden Spendenaufruf  für die von der Hungersnot in Kenia betroffenen Menschen veröffentlicht. 12,7 Millionen Euro benötige die Internationale Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond-Gesellschaften, um 330.000 Betroffene mit Nahrung, Saatgut, Wasser und Medizin unterstützen zu können, erklärte die Hilfsorganisation am Montag in Berlin.

DWHHBonn (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat davor gewarnt, dass sich in Kenia eine Situation wie in Niger im Sommer dieses Jahres entwickeln werde, wenn nicht schnell und entschlossen gehandelt wird. Schon Mitte 2004 habe sich eine schwere Dürre abgezeichnet, erklärte Iris Krebber, Regionalkoordinatorin der Deutschen Welthungerhilfe in Kenia. "Jetzt sind Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen."

Erdbeben in Pakistan. Foto: IRINBerlin/Duisburg (epo). - Angesichts des Wintereinbruchs im Katastrophengebiet hat das Auswärtige Amt die Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Pakistan weiter ausgebaut. Das deutsche Außenministerium stellte aus Mitteln der Humanitären Hilfe zusätzlich eine Million Euro bereit. Die Kindernothilfe in Duisburg rief zu weiteren Spenden auf.

DiakonieStuttgart (epo). - Angesichts des Wintereinbruchs in Pakistan hat die Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden für die Überlebenden des verheerenden Erdbebens aufgerufen. "Die Situation der Menschen in der Bergregion ist dramatisch", berichtete Pinar Gogkun, Mitarbeiterin des Diakonie Katastrophenhilfe-Teams. "In den Bergen schneit es seit mehreren Tagen und in den Tälern leiden die Menschen unter den heftigen Regenfällen. Die Zelte sind durchnässt und bieten nur ungenügend Schutz."

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